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Buga: Sommerblumen sollen Besucher anlocken

Zweite Halbzeit mit Rosen und Dahlien Buga: Sommerblumen sollen Besucher anlocken

Die Bundesgartenschau in der Havelregion geht in die zweite Halbzeit. Nach dem prächtigen Auftakt mit hunderttausenden Tulpen sollen nun Sommerblumen die Besucher locken. Rosen betören in Brandenburg, Premnitz und Havelberg die Sinne. In Rathenow werden auf 600 Quadratmetern Dahlien präsentiert.

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Die Chefs der fünf Buga-Kommunen und Jochen Sandner (re.) blicken optimistisch auf die zweite Buga-Halbzeit.

Quelle: Markus Kniebeler

Havelland. Die Rosen haben ihre Schuldigkeit getan. Zum Beginn der Buga waren sie die Hingucker an allen Standorten, Und die Frühjahrsblüher bewiesen ungewöhnliche Standfestigkeit. Bis Ende Mai hätten die Tulpen durchgehalten, berichtete Jochen Sandner, Geschäftsführer der Bundesgartenschau-Gesllschaft, am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz. Er habe Gartenschauen erlebt, da seien die Tulpen Mitte April erledigt gewesen.

Rose in Brandenburg an der Havel im Mittelpunkt

Mittlerweile sind die Tulpenteppiche natürlich längst durch Sommerblumen ersetzt worden. Jetzt kommen die Rosenliebhaber auf ihre Kosten. „Nirgendwo sonst kann der Besucher die ganze Vielfalt dieser Pflanzenart erkunden“, so Sandner. Hochwertige Züchtungen von Edelrosen, Duftrosen, Wildrosen und Bodendeckerrosen sind zu bewundern: Allein am Standort Stölln wurden laut Sandner 1.200 Rosenstöcke in 83 Sorten gepflanzt. Auf dem Marienberg in Brandenburg/Havel sind es 6.400 Rosenstöcke in 70 verschiedenen Sorten von elf namenhaften Ausstellern aus ganz Deutschland. Hinzu kommt der Rosenhag am Südaufgang – hier finden sich dazu noch einmal 224 Rosen in 80 Sorten.

Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Gartenschaugesellschaft

Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Gartenschaugesellschaft.

Quelle: M. Kniebeler

In Rathenow allerdings steht nicht die Rose im Mittelpunkt, sondern die Dahlie. Die beliebte Blumen, die oft als singulärer Blickfang auf Balkonen oder in Wechselflorflächen steht, hat am Ende der Bismarckturmpromenade eine 600 Quadratmeter große Fläche ganz für sich. In der Dahlienarena, die in den kommenden Wochen ihre ganze Pracht entfalten wird, sind 1.000 Dahlien in 50 unterschiedlichen Sorten zu bestaunen. An Farben und Blütenformen herrscht kein Mangel.

September ein „starker Monat“

Sandner sagte, diese Sommerpflanzungen sowie die kommenden Ausstellungen in den Blumenhallen in Brandenburg an der Havel und Havelberg seien Attraktionen mit großem Potenzial. Und auch der Spätsommer mit seinen warmen Farben werde Besucher anlocken. Der September sei deshalb bei Gartenschauen ein sehr starker Monat.

Die Zuversicht, dass in den kommenden drei Monaten das Besucherziel von 1,5 Millionen Buga-Besuchern erreicht wird, war am Donnerstag fast mit Händen zu greifen. „Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir zur Halbzeit rund 100.000 Besucher weniger verbuchen können als erwartet“, sagte Dietlind Tiemann, die Vorsteherin des Buga-Zweckverbandes. „Aber wir werden alles daransetzen, die selbst gesetzte Vorgabe zu erreichen.“ Erhard Skupch, Geschäftsführer des Buga-Zweckverbandes, verwies auf Meldungen von Reiseveranstaltern, die für die kommenden Wochen eine reges Buga-Geschäft vorhergesagt hätten. Diese Mitteilung und das Feedback von Besuchern stimme ihn sehr zuversichtlich. Tiemann neben ihm nickte und sagte: „Es ist wie immer im Leben – abgerechnet wird zum Schluss.“

Von Markus Kniebeler

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