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Havelland Bulli-Fahrer rammt Verkehrsschild und Baum
Lokales Havelland Bulli-Fahrer rammt Verkehrsschild und Baum
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17:01 04.11.2017
Der Fahrer hatte Glück, dass er nicht eingeklemmt wurde. Quelle: Julian Stähle
Wustermark

Dass Alkohol am Steuer verheerende Auswirkungen haben kann, zeigte wieder einmal ein Verkehrsunfall, der sich am Freitagabend in der Gemeinde Wustermark ereignete.

Ein 30-jähriger Autofahrer war mit seinem VW Bulli zwischen Priort und Elstal unterwegs, als er zunächst nach rechts von der Fahrbahn abkam. Er rammte dort mit seinem Fahrzeug ein Verkehrsschild und einen Baum und schoss dann quer über die Fahrbahn auf die linke Seite. Dort kippte der Kleintransporter schließlich um und blieb auf der Fahrerseite im Graben liegen.

Die Beamten untersuchten den Unfallhergang Quelle: Julian Stähle

Der Fahrer hatte Glück, er wurde bei dem Crash nicht eingeklemmt. Die Feuerwehr konnte den Mann relativ schnell befreien. Der Verletzte kam im Anschluss mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Was die Unfallursache betraf, da hatten die Polizisten vor Ort schnell einen Verdacht. Denn der Fahrer fiel nicht nur durch starken Alkoholgeruch auf, sondern die beamten fanden im Fahrzeug zahlreiche Bierflaschen. Und so musste sich der 30-Jährige gleich vor Ort einem Atemalkoholtest unterziehen. der junge Mann pustete sich dabei auf einen Wert von 1,87 Promille. Daraufhin ordneten die Beamten eine Blutentnahme an. Ein Polizist meinte vor Ort: „Solche Alkoholwerte stellen im Straßenverkehr eine Straftat dar.“ So wird auf den Fahrer noch einiges zukommen.

Die Bergung gestaltete sich aufwendig Quelle: Julian Stähle

Die Bergung des Fahrzeuges gestaltete sich recht aufwendig. Die Ortsverbindungsstraße musste deshalb drei Stunden gesperrt werden. Darüber hinaus musste die Feuerwehr später noch einmal anrücken, weil aus dem Unfallwrack letztlich doch größere Mengen an Betriebsstoffen ausgelaufen waren, als gedacht. Die Flüssigkeiten wurden abgestreut.

Von Andreas Kaatz

Seit zwei Jahren geht Ines Neidt der Frage nach, was zu tun ist, um die Zahl der Pflegebedürftigen im Havelland zu senken. Als Koordinatorin des Modellprojekts Pflegeprävalenz hat sie seither zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, vom Männerfrühstück über den Mittagstisch für Senioren und Infoveranstaltungen bis hinzu einer Dienstleistermesse.

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