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Havelland Bundespreis für die Duncker-Oberschule
Lokales Havelland Bundespreis für die Duncker-Oberschule
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14:51 05.03.2018
Positiv bewertet hat der Bundesverband Verbraucherzentrale auch den Berufsfeldunterricht der Duncker-Oberschule. Hier Schüler im Bereich Hauswirtschaft am Montag. Quelle: Bernd Geske
Rathenow

Die Duncker-Oberschule in Rathenow ist vom Verbraucherzentrale Bundesverband als „Verbraucherschule Silber“ ausgezeichnet worden. Gewürdigt wird damit das große Engagement der Schule in der Verbraucherbildung und die Förderung von Konsum- und Alltagskompetenzen der Schüler.

Über 100 Schulen bundesweit hatten sich beworben. 32 aus 13 Bundesländern sind ausgezeichnet worden. Im Land Brandenburg hat neben der Duncker-Oberschule nur noch ein Gymnasium in Prenzlau den Preis erhalten. Die Auszeichnung übergeben haben Christian A. Rumpke von der Verbraucherzentrale Brandenburg sowie die beiden Staatssekretäre Thomas Drescher und Anne Quart.

Auszeichnung in Potsdam, von links: Christian A. Rumpke (Verbraucherzentrale Brandenburg), Staatssekretär Thomas Drescher, Konrektorin Constanze Seeger, Claudia Lindemann, Ute Schönwald, Rosella Abdo, Jana Brandstäter (alle Duncker-Oberschule) und Staatssekretärin Anne Quart. Quelle: VZBV, Holder Groß

„Ich freue mich, dass zwei Brandenburger Schulen unter den ausgezeichneten Verbraucherschulen sind“, hat Anne Quart, Staatssekretärin im Ministerium für Justiz, Europa und Verbraucherschutz, gesagt. Jugendliche würden als Verbraucher selbst aktiv. Zum Treffen bewusster Entscheidungen sei ein fundiertes Wissen wichtig, ob beim Abschluss des richtigen Handyvertrages oder beim Streamen von Musik.

Der Titel „Verbraucherschule“ ist schon der dritte Preis, den die Duncker-Oberschule innerhalb weniger Monate erhält. Im Juli wurde sie als „Schule mit hervorragender Berufsorientierung“ ausgezeichnet und im Januar erhielt sie auf der Grünen Woche in Berlin den „Agrar-aktiv-Preis“. Der Preis vom Bundesverband Verbraucherzentrale ist der erste auf Bundesebene.

Muffins für die Kita Zwergenland – als Geschenke der Kinder für ihre Mütter zum Frauentag. Quelle: Bernd Geske

„Mir, als Lehrerin für die Berufsorientierung, liegt die Vermittlung der Kompetenzen sehr am Herzen“, sagt Fachbereichsleiterin Jana Brandstäter. Sie liebe die Projektarbeit und gebe den Schülerinnen und Schülern so die Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und dadurch Wertschätzung zu erhalten.

Positiv zu Buche schlugen bei der Bewerbung der Duncker-Oberschule sehr unterschiedliche Aktivitäten. Da ist der Berufsfeldunterricht, beim die Schüler unter anderem Kenntnisse im Bereich Hauswirtschaft/Sozialwesen erwerben. So ist es üblich, dass eine Gruppe von Zehntklässlern an jedem Freitag zu günstigen Preisen gesunde Frühstücksversorgung anbietet. Vom Einkauf bis zur Zubereitung regeln sie alles selbst. Eine Schülergruppe der 7. Klassen bereitet sich ein Drei-Gänge-Mittagessen zu und dabei fällt für alle Siebtklässler eine Nachspeise ab.

Schon durchgebacken? Quelle: Bernd Geske

Achtklässler haben sich mit Berufsorientierung über das Smartphone befasst. Dafür haben sie eine spezielle App aufgespielt bekommen. Schon das vierte Jahr läuft eine Schülerfirma, in der T-Shirts, Beutel und Tassen bedruckt und verkauft werden. Nicht zu vergessen sind die Unterrichtstage in der Produktion, bei denen die 8. und 9. Klassen einen oder zwei Tage pro Woche in Betrieben arbeiten.

Die Hauswirtschaftsgruppe der 10. Klassen wollte am Montag mit den Vorschulkindern der Kita Zwergenland Muffins zum Frauentag backen. Wegen Glatteis hat die Kita aber kurzfristig abgesagt. Da haben die Schüler 60 Muffins allein gebacken und in Schmucktütchen verpackt. Sie werden zur Kita gebracht, damit sie rechtzeitig vor dem Frauentag dort zur Verfügung stehen.

Von Bernd Geske

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