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Havelland Bushaltestelle wird verlegt
Lokales Havelland Bushaltestelle wird verlegt
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17:12 18.04.2018
Die Bushaltestelle Altgarz wird verlegt Quelle: Norbert Stein
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Altgarz

Die Gemeindevertretung Großderschau hat die Verlegung der Bushaltestelle im Ortsteil Altgarz beschlossen. Die neuen Haltepunkte in der Ortsmitte sollen direkt an der Bundesstraße 102 eingerichtet werden. Der Landesbetrieb Straßenwesen hat bei einem Vor-Ort-Termin der Neuanordnung der Wartebereiche direkt an der Bundesstraße zugestimmt. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, fordert die Behörde auf einer Straßenseite eine Bushaltespur.

Die Gemeinde muss dafür Projektunterlagen erarbeiten lassen und dem Landesbetrieb zur Genehmigung vorlegen. Die Planung wird Großderschau rund 5000 Euro kosten. Die Abgeordneter stimmten der Geldausgabe zu und beauftragten das Amt Rhinow mit der Vorbereitung notwendiger Planungsunterlagen.

Das Gesamtvorhaben mit Einrichtung behindertengerechten Haltestellen, aber ohne Wartehallen, in der Altgarzer Dorfmitte wird einer ersten Einschätzung der Rhinower Bauverwaltung zufolge zwischen 40 000 und 50 000 Euro kosten. Die Gemeinde wird den Ausbau neuer Haltestellen allerdings nicht aus eigener Finanzkraft stemmen können, weil sie für die kommenden zwei Jahren einen Brückenneubau in Vorbereitung hat. Deshalb wird sie für die neuen Bushaltestellen beim Landkreis Fördermittel beantragen. Wird die Förderung bewilligt, müsste die Gemeinde 12 500 Euro Eigenmittel aufbringen. „Ohne die Förderung können wir das Vorhaben in Altgarz nicht realisieren“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Roland Specht.

2018 wird die Bundesstraße zwischen Rhinow und Altgarz unter Vollsperrung ausgebaut. Der Landesbetrieb Straßenwesen empfiehlt der Gemeinde die Zeit der Vollsperrung zur Herstellung der Haltebereiche in Altgarz zu nutzen.

Notwendig werden die neuen Haltestellen, weil die derzeitig genutzte Buswendeschleife und die Wartehalle abseits der Bundesstraße teilweise auf einem privaten Grundstück liegen. Der Eigentümer hat die Gemeinde aufgefordert, sich von seiner privaten Fläche zurückzuziehen. Er lehnte es auch ab, die Fläche an die Gemeinde zu verkaufen oder langfristig zu verpachten.

Von Norbert Stein

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