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Buswendeschleife muss verlegt werden

Altgarz Buswendeschleife muss verlegt werden

Die Buswendeschleife in Altgarz bei Großderschau führt über Privatland. Nun steht fest, die Schleife muss verlegt werden. Eine Lösung wird derzeit gesucht.

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Die Buswendeschleife in Altgarz muss verlegt werden.

Quelle: Norbert Stein

Altgarz. Die Gemeinde Großderschau wird im Ortsteil Altgarz von einer noch viele Orte betreffende Nachlässigkeit eingeholt. Bei der Errichtung von öffentlichen Anlagen und Einrichtungen wurde zu DDR-Zeiten kaum darauf geachtet, wer Eigentümer von Grund und Boden ist.

Einst auf privater Fläche

Die Buswendeschleife mit Haltestelle in der Ortsmitte von Altgarz wurde einst auch auf einer privaten Fläche gebaut. Der Eigentümer möchte nun die Fläche zurück und erwartet von der Gemeinde eine Lösung. Das Problem beschäftigt die Abgeordneten schon eine ganze Weile. Die Gemeinde würde die unbefestigte Fläche gerne kaufen oder langfristig pachten. Doch der Eigentümer ist anderer Meinung.

Lösung wird gesucht

Er möchte den Grund und Boden wieder in seinem Besitz haben und so muss die Gemeinde eine neue Lösung finden für die Bushaltestelle mit Wendeschleife. Wie diese Lösung aussehen könnte, soll nun Mitte November bei einem Vor-Ort-Termin mit dem Landesbetrieb Straßenwesen, dem Landkreis Havelland, der Havelländischen Verkehrsgesellschaft, dem Amt Rhinow und der Gemeinde erörtert werden.

Verlegung im Fokus

Weil es zu keiner Einigung mit dem Eigentümer kommt, favorisiert notgedrungen die Gemeinde eine Verlegung der Bushaltestelle an die Bundesstraße 102, die durch Altgarz führt. Genutzt werden könnte dafür eine der Fläche, die vor der aktuellen Schleife liegt. Die Gemeinde ist Eigentümerin dieser Fläche.

Vor-Ort-Termin in Altgarz

Ob die Variante zu realisieren ist, wird die gemeinsame Besprechung ergeben. Als Problem erweisen könnte sich, dass die Fläche in einem Kurvenbereich an die Bundesstraße grenzt. Wie auch immer, eine Lösung zu finden ist nicht einfach und das wird auch Geld kosten. Eine neue Buswendeschleife muss befestigt werden. Einer Vorprüfung durch die Bauverwaltung des Amtes Rhinow zufolge müssen rund 350 Quadratmeter ausgebaut werden.

Kosten: 40 000 Euro

Die Gemeinde müsste für eine neue Wendeschleife mit Haltestelle insgesamt etwa 40 000 Euro aufbringen. Das Geld bereitzustellen, dürfe der Gemeinde in den kommenden Jahren schwerfallen, weil sie in eine dringend notwendige Brückensanierung investieren muss.

Sonst bleibt ein Fußweg

Auf keinen Fall denkt die Gemeinde darüber nach, die Bushaltestelle zu schließen, weil eine solche Entscheidung zum Nachteil der Bewohner der Dorfmitte wäre. Um mit den Bus fahren zu können, müssten sie dann zu einer anderen – 500 Meter entfernten Haltestelle – laufen oder zur Haltestelle an der Dossebrücke. Von der Dorfmitte bis zur Dossebrücke sind es etwa 100 Meter.

Von Norbert Stein

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