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Havelland CDU feiert Wollenzien und Metzner
Lokales Havelland CDU feiert Wollenzien und Metzner
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00:18 17.02.2016
Viele Gespräche im Harlekin. Quelle: N. Stein
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Rathenow

Andreas Gensicke war gut gelaunt. Die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Rathenow hatte Gründe dafür am Samstagvormittag: So viele Gäste wie selten zuvor konnte er zum traditionellen Neujahrsempfang seines Stadtverbandes im Restaurant Harlekin im Kulturzentrum am Märkischen Platz begrüßen. Gekommen waren Bundes- und Landespolitiker seiner Partei, der Kandidaten der CDU für die Landratswahl, Roger Lewandowski, und der Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Premnitz, Christian Peter.

Nach offiziellen Reden diskutierten die Gastgeber in zwangloser Atmosphäre mit Vertretern aus der Wirtschaft, dem Verein Unternehmer für Rathenow, Stadtverordneten der Partei Die Linke und FDP und weiteren Gästen. Stadtentwicklung, steigende Kosten für die Buga 2015, Flüchtlingspolitik und Vereinsarbeit gehörten zu den wichtigsten Gesprächsthemen an den Tischen.

Zehn Abgeordnete

„Erstmals seit der Wende ist die CDU mit zehn Abgeordneten die politisch stärkste politische Kraft in der Stadtverordnetenversammlung“ eröffnete Gensicke den Neujahrsempfang. Ermöglicht haben diese neue Stärke Gerd Wollenzien und Klaus-Dieter Metzner mit ihrem Wechsel von der Fraktion der Linken zur Fraktion der CDU. Wollenzien und Metzner kamen gemeinsam ins Harlekin, als die Veranstaltung schon begonnen hatte. Empfangen wurden sie von den anwesenden Christdemokraten wie Gladiatoren.

Beide waren aber noch rechtzeitig genug gekommen um zu hören, dass Gensicke das Thema „Rathaus“ für die CDU-Fraktion als wichtigste 2016 zu lösende Aufgabe vorgab, um sich anschließend der weiteren Entwicklung von Schulen und Kitas widmen zu können. Dem Rathenower CDU-Chef ist diese Priorität für die städtische Zukunft wichtig. Den Zuzug von jungen Familien mit Kindern nannte er dafür als einen Grund. Gensicke zufolge sind 2015 rund 100 Menschen aus Berlin und Umgebung nach Rathenow gezogen.

Bürgermeister gegen Untersuchungsausschuss zur Buga

Sein politisches Zuhause im CDU-Stadtverband hat auch Bürgermeister Roland Seeger. „Rathenow gehört im Land Brandenburg zu den Kommunen mit der erfolgreichsten Stadtentwicklung in den letzten zehn Jahren“, sagte Seeger am Samstag im Harlekin, wo er auch dafür plädierte, dass Rathenow weiter Kreisstadt bleibt, egal wie eine zünftige Kreisstruktur im Land aussieht.

Landrats-Kandidat Lewandowski sagte später, dass nach Auffassung der CDU überhaupt keine Kreisgebietsreform notwendig ist. Bezugnehmend auf das sich abzeichnende höhere Buga-Defizit bezog Seeger eine abwartende Haltung, bis der Brief des Zweckverbandes mit genauen Zahlen vorliegt. Den Einsatz eines Untersuchungsausschusses zur Klärung des Buga-Finanzdefizits hält der Rathenower Bürgermeister zum jetzigen Zeitpunkt für nicht nötig. Uwe Feiler, Bundestagsabgeordnete der CDU nannte den weiteren Breitbandausbau in den Städten und Dörfern als eine der wichtigsten Aufgaben für die nächsten Jahre.

Von Norbert Stein

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