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CDU hat Pläne für die Bibliothek

Falkensee CDU hat Pläne für die Bibliothek

Die CDU in Falkensee hat große Pläne für die Stadtbibliothek. Sie wollen ein Konzept zur Zukunft des Hauses und schlagen einen neuen Platz für die Bibliothek vor. Der alte Bau ist auf jeden Fall sanierungsbedürftig.

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Die Bibliothek war einst eine Schule.
 

Quelle: Archiv

Falkensee.  Die CDU-Fraktion von Falkensee hat große Pläne für die Stadtbibliothek. Die Vision ist eine neue, moderne Bibliothek, möglicherweise in dem Gebäudekomplex, der auf dem Areal der alten Stadthalle entstehen könnte.

In der vergangenen Stadtverordnetenversammlung hatten die Christdemokraten den Antrag gestellt, ein Bibliothekskonzept für die Falkenseer Stadtbibliothek zu veranlassen. Der Antrag wurde erst einmal nicht beschlossen, sondern in den Bildungsausschuss der Stadt verwiesen.

Nach Vorstellungen der CDU sollte das Konzept bis zum 30. Juni 2017 vorliegen und konkrete Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Bibliothek enthalten. Dabei soll ausdrücklich auch über neue Räume nachgedacht werden. Derzeit ist die Bibliothek auf dem Campusplatz zu finden.

„Unsere Stadtbibliothek leistet eine hervorragende Arbeit“, begründete CDU-Fraktionsvorsitzende, Daniela Zießnitz die Überlegungen. „Die Mitarbeiterinnen sind sehr motiviert und engagiert, vor allem die Arbeit mit Kita- und Schulkindern ist hervorragend.“ Die vielfältigen Angebote, die längst über das reine Bücherausleihen hinausgehen, stoßen aber auf die Grenzen der Raumkapazitäten. Menschen mit Behinderungen können die Bibliothek nur mit Einschränkungen nutzen. „Wir wollen deshalb mit einem Experten-Gutachten herausfinden, wie gut unsere Bibliothek aufgestellt ist und welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit die Bibliothek auch in Zukunft für die unterschiedlichsten Nutzergruppen attraktiv ist“, sagte Daniela Zießnitz. Der Zeitpunkt, eine strategische Entscheidung für die Bibliothek zu treffen sei jetzt günstig, sagte sie, schließlich gehe es derzeit um die Neugestaltung des Areals am Gutspark.

Wie der Bereich der alten Stadthalle gestaltet werden könne, soll ein Architektenwettbewerb klären. Er könnte in einigen Wochen gestartet werden. Für das Gelände gibt es nach einer Ausschreibung nur einen Interessenten. Geplant ist ein Gebäude für Geschäfts-, Büro- und Wohnnutzung.

Die Bibliothek ist derzeit in einem roten Backsteinbau auf dem Campusplatz untergebracht, das Haus war 1902 als Schule errichtet worden. Seit 1994 ist hier die Bibliothek untergebracht, seit 2004 gibt es einen Förderverein, der das Haus aktiv unterstützt.

Statt eines teuren Neubaus an anderer Stelle oder einer teuren Neuanmietung in einem Privatbau gibt es auch andere Pläne für das Bibliotheksgebäude. Der Anbau auf der Süd- und Westseite, der ungünstigerweise nicht mit dem Haupthaus auf einer Ebene liegt, ist sanierungsbedürftig. Er könnte abgerissen und durch einen neuen Anbau mit Fahrstuhl ergänzt werden, hatte Bürgermeister Heiko Müller (SPD) schon vor Monaten in die Debatte eingebracht. Die Lage als Herz des neuen Campus-Platzes hält er für eine sehr günstige.

Termin Freitag 18.30 Uhr Ausstellungseröffnung in der Bibliothek mit Arbeiten von Stephanie Meixner.

Von Marlies Schnaibel

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