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Havelland CDU und SPD in der Radwegfrage auf einer Linie
Lokales Havelland CDU und SPD in der Radwegfrage auf einer Linie
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14:39 09.03.2018
Hinter der Milower Brücke wird in Richtung Premnitz der Radweg an der L 963 immer schmaler und verschwindet dann völlig.  Quelle: Bernd Geske
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Milow/Premnitz

 Die Bürgermeister und CDU-Vertreter von Milower Land und Premnitz haben sich getroffen, um sich abzustimmen, was sie unternehmen wollen, damit an der L 963 zwischen beiden Orten wieder eine Radwegmarkierung aufgebracht wird. Als Fazit haben sie in einem Pressegespräch mitgeteilt, dass sie sich einig sind, dass eine Markierung so bald wie möglich aufgebracht werden sollte. Im Dezember hatten die CDU-Vertreter Christian Peter (Premnitz) und Holger Schiebold (Milow) ihren SPD-Bürgermeistern Ralf Tebling (Premnitz) und Felix Menzel (Milower Land) den „Prüfauftrag“ erteilt, zusammenzustellen, was sie unternommen haben, um einen Radweg zu bekommen. Anfang Januar hatten die Bürgermeister mit einer Zusammenstellung diverser Schriftstücke geantwortet.

„Es geht jetzt nicht mehr darum festzustellen, wer was wann getan hat“, resümiert nun Christian Peter. „Wir sind jetzt zu Viert ein Team, das dafür sorgen will, dass so bald wie möglich ein Radweg markiert wird.“ Holger Schiebold ergänzt: „Die Bürgermeister haben uns gezeigt, dass sie alles getan haben, um dieses Ziel zu erreichen.“ Ralf Tebling stellt fest: „Gottseidank ist bislang noch kein Unfall passiert. Sollte aber etwas geschehen, können wir Bürgermeister nachweisen, dass es nicht an uns gelegen hat, wenn keine Markierung aufgebracht worden ist.“ Felix Menzel teilt mit: „Das subjektive Sicherheitsgefühl ist einfach nicht mehr da.“ Gerade die Bürgermeister seien es aber immer zuerst, die sich dem Unmut der Einwohner stellen müssen.

Ralf Tebling: „In der Sachlage gibt es nichts wirklich Neues“

In der Sachlage gebe es nichts wirklich Neues, sagt Ralf Tebling. Milow und Premnitz seien leider nicht verfahrensführend, sondern nur betroffen. Felix Menzel ergänzt, der Rechtsstand habe sich nicht geändert. Aber angeregt durch die Initiative der CDU werde jetzt gemeinsam ein weiterer Anlauf gewagt. Alle vier genannten Vertreter wollen sich nun mit einem gemeinsamen Schreiben an die obere und an die untere Verkehrsbehörde wenden mit der Forderung, „kurzfristig wieder einen Sicherheitsstreifen für Radfahrer an der L 963 zu markieren“, wie es Felix Menzel formuliert. Ralf Tebling fügt hinzu: „Wir werden uns auf jeden Fall auch um einen Gesprächstermin bemühen.“

Holger Schiebold, auch Mitglied des Kreistags, hat noch eine persönliche Initiative angekündigt. Weil die untere Verkehrsbehörde zur Kreisverwaltung gehört, erklärt er, stelle er eine schriftliche Anfrage an den Kreistag. Er wolle wissen, welche Möglichkeiten der Landkreis sieht, um den Konflikt um den Radweg aufzulösen. Schiebold will seine Anfrage jetzt einreichen, um auf dem Kreistag am 6. März die Antwort zu erhalten.

Von Bernd Geske

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