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CDU will Änderung der Straßenführung

Outletcenter in Elstal CDU will Änderung der Straßenführung

Die Wustermarker Christdemokraten haben einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, um die Staus am Outletcenter in Elstal zu verringern. Parallel hat der Eigentümer des Shopping-Dorfes ein Verkehrsgutachten erstellen lassen, das im nächsten Bauausschuss vorgestellt wird.

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Bäume an der Spandauer Straße sollen fallen

Eine Variante der Verkehrsführung am Outletcenter.

Quelle: privat

Elstal. An Wochenenden und den Tagen des Late-Night-Shoppings ist es besonders schlimm. Die Autos stauen sich von den Parkplätzen am Designer Outlet in Elstal so weit zurück, dass einige sogar auf der B 5 stehen bleiben müssen. Immer häufiger kommt es zu Auffahrunfällen, so dass die Polizei diesen Standort als Unfallschwerpunkt eingestuft hat. Dazu kommen verärgerte Elstaler, weil einige der Shopping-Besucher aus Richtung Berlin kommend bereits bei Karls Erlebnis-Dorf abfahren und dann oft den Weg direkt durch den Ort nehmen.

Damit sich das schnellstmöglich ändert, legt die Wustermarker CDU jetzt mit einen Vorschlag auf den Tisch: „Der Verkehr soll gegenüber der Tankstelle nach links von der bisherigen Zufahrt zum Hauptparkplatz in Richtung Bahnlinie abgeleitet werden“, sagt CDU-Fraktionschef Oliver Kreuels. Damit hätte man den Hauptgrund für die Staus, den Fußgängerüberweg mit dem Zebrastreifen und die Bushaltestelle, umgangen.

Die Verbindungsstraße zwischen der Parkplatzfläche 1 vor dem Haupteingang und der Parkplatzfläche 2 soll für den Individualverkehr geschlossen werden. Busse könnten weiterhin pendeln. Der Alte Spandauer Weg bliebe für die McDonalds- und Tankstellenbesuchern nutzbar. „Und mit einem Kreisverkehr an der Zu- und Abfahrt zur B 5 machen wir die Kreuzung durchgängiger und übersichtlicher“, ist sich Reiner Kühn (CDU) sicher.

Die Christdemokraten erinnern daran, dass es im vergangenen Jahr eine Begehung von Mitgliedern des Bauausschusses gegeben hat. „Alle waren sich einig, dass die derzeitige Situation unbefriedigend ist“, schildert Thomas Krüger, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Wustermark. Schon beider zweiten Vergrößerung des Outletcenters vor Jahren hätten die Fraktionen von SPD und CDU für eine Kreisverkehrslösung an den Zu- und Abfahrten geworben, was aber von der Gemeindeverwaltung nicht weiter verfolgt worden sei. „Ein weitreichender Fehler nicht nur für die Einwohner, wie sich seit Jahren zeigt“, so Krüger.

Die CDU-Politiker wollen sich nun mit dem Betreiber des Outletcenters zusammen setzen und „mit der gebotenen Deutlichkeit“ darüber reden, so Oliver Kreuels.

Wie Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) gegenüber der MAZ sagte, soll ein vom Outletcenter-Eigentümer in Auftrag gegebenes Verkehrsgutachten mit den verschiedenen Varianten in der nächsten Sitzung des Wustermarker Bau- und Wirtschatsausschusses am 11. April öffentlich vorgestellt werden.

Von Jens Wegener

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