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Begeisterte Fans bei Costa Cordalis

Schlagersänger präsentierte Autobiografie in Dallgow Begeisterte Fans bei Costa Cordalis

Eine Damenriege in schwarzen T-Shirts mit Cordalis-Aufdruck säumte am Sonnabend die Bühne im Dallgower Einkaufszentrum Havelpark: Die Fans begrüßten ihr Idol, Costa Cordalis, mit einem herzhaften „Hey-hey-hey!“ Der Schlagersänger präsentierte seine gerade erschienene Autobiografie „Der Himmel kann warten“ und die brandneue CD „Damals in Mexico“.

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Costa (l.) und Lucas Cordalis (r.) mit ihren Fans aus dem Havelland Celine, Pierre und Gunnar.

Quelle: Hans-Peter Theurich

Dallgow-Döberitz. Mehr als 100 Besucher jeden Alters applaudierten ihrem Star, der mit seinem Sohn Lucas auftrat. Die Damen in der ersten Reihe waren aus Leipzig nach Dallgow-Döberitz gekommen, um ihren Costa anzufeuern und zu bejubeln. Braungebrannt wie immer, begann er natürlich mit „Anita“. Der Ohrwurm aus den Siebzigern begeistert noch immer, viele sangen mit und ins Klatschen mischte sich das rhythmische „Hey-hey-hey!“

Costa Cordalis rief „Hoppa!“, die Fans fotografierten und wippten in den Hüften. Der Sänger kam auf Betriebstemperatur und tanzte mit Sohn Lucas auf der Bühne. Dabei kein bisschen hüft steif, obwohl er vor drei Wochen seinen 70. Geburtstag gefeiert hatte. Die Moderatorin Antje Klann, selbst Schlagersängerin, stimmte mit dem Publikum „Happy Birthday“ als Geburtstagsständchen an. Costa Cordalis berichtete über sein Buch. „Es geht mir prima. Ich kann wieder tanzen und freue mich des Lebens“, sagte er strahlend und sportlich gekleidet im schwarzen Jackett mit Jeans.

Beides, Tanzen und Lebensfreude, waren für den gebürtigen Griechen vor wenigen Jahren in weite Ferne gerückt. Die Bandscheibe macht ihm schwer zu schaffen, eine Notoperation rettete ihm im letzten Moment das Leben. Und als er in Chemnitz 2013 auf der Bühne zusammenbrach, war Heidi Stich, Leiterin der Cordalis-Fanklubzentrale in Leipzig, zugegen: „Sehr beeindruckend, wie er weiter gesungen hat, trotz dieser furchtbaren Schmerzen“ erinnerte sie sich. Costas Cordalis erzählte: „Während meiner Genesungszeit hatte ich Zeit zum Nachdenken. Es war nicht einfach, manchmal war ich auch depressiv“, berichtete er offenherzig.

Antje Klann fragte nach seinen Anfängen im Musikgeschäft: „Als ich ’Anita’, meinen größten Erfolg, schrieb, waren die Kinder Lucas und Kiki noch klein. Sie sangen sofort jede Zeile nach. Ihnen gefiel das Lied. Allerdings den Plattenproduzenten gar nicht. Na ja, irren ist menschlich!“ Derzeit ist „Anita“ wieder Kult – sogar auf den Partys der 30-Jährigen.

Noch heute richtet sich der Sänger nach dem Publikum, das er „seinen Superstar“ nennt. „Auf den Konzerten der letzten Monate habe ich immer mal eins von den neuen Liedern gesungen. Was den Fans am besten gefiel, schaffte es auf die neue Doppel-CD.“ Mit seinem Sohn Lucas, der den Vater mit der Gitarre begleitete, stimmte er sein neues Lied „Maria und ich“ an. Im Havelpark brachte er das Publikum zum Mitsingen und sorgte für gute Laune.

Der Andrang zur Autogrammstunde war riesig. Die Schlagerfans aus dem Havelland drängelten sich, um auf die Bühne zu gelangen. Dort signierte Costa Cordalis seine neue CD und natürlich die Autobiografie. Heidi Stich hatte schon einen ganzen Stapel Bücher gekauft. Am Ende bedankten sich die Damen aus Leipzig mit „Hey-hey-hey!“.

Von Judith Meisner

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