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Havelland Coverband startet neu durch
Lokales Havelland Coverband startet neu durch
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07:06 15.10.2016
Martin Ginezki, Marco Paetzel, Eileen Fulde, Nico Werner, Christian Koehler und Robert Helbig (v.l.) sind Rock’s Core 2.0..  Quelle: Laura Sander
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Falkensee

 Gloria Gaynors Klassiker „I will survive“ hallt durch die verwinkelten Kellerräume. Es ist Freitagabend und wie üblich probt die Falkenseer Band „Rock’s Core“ auf dem ASB-Gelände in der Ruppiner Straße – seit Kurzem in neuer Besetzung. Gleich drei neue Musiker stehen künftig neben den Gründungsmitgliedern Christian Koehler (Gitarre und Gesang) und Marco Paetzel (Synthesizer) sowie dem Band-Küken Robert Helbig (23), der seit einem Jahr für die Falkenseer Cover-Band seinen Bass zupft, auf der Bühne.

Eileen Fulde aus Brieselang trat bislang mit ihrer eigenen Girl-Band, den Basement Bugs, auf und ist das neue Gesicht der männlich dominierten Falkenseer Rockband. „Ich komme eigentlich aus dem Soul-Bereich. Das Rockige ist für mich eine Herausforderung, aber ich lasse mich gerne darauf ein“, so die 27-Jährige. „Wir haben einige Sängerinnen gecastet, uns dann aber relativ schnell für Eileen entschieden. Wichtig war uns, dass es jemand aus der Region ist“, so Marco Paetzel. Gitarrist Nico Werner (30) kennt die Band von früheren Auftritten, hat bereits einige Male musikalisch ausgeholfen. Martin Ginezki, der neue Mann am Schlagzeug, verfolgt die Entwicklung der Falkenseer Gruppe seit mittlerweile zehn Jahren. „Ich habe noch eine eigene Band, unter anderem zusammen mit unserem Basser Robert, und kenne die Jungs von Rock’s Core schon sehr lange. Bislang stand ich allerdings im Publikum – natürlich in der ersten Reihe mit einem Bier in der Hand“, schmunzelt der Drummer. „Jetzt dabei zu sein, freut mich daher umso mehr“, so der 28-Jährige.

Seit drei Monaten probt die Band bereits in der neuen Besetzung, Auftritte bestreiten die Musiker noch in der alten Formation. „Am 5. November geben wir in der neuen Stadthalle ein Abschiedskonzert für Robert ,Bolle’ Bolze, der 16 Jahre lang unser Frontmann war. Einige Lieder performen wir dann schon mit den neuen Mitgliedern – damit wollen wir zeigen, dass es weitergeht“, sagt Paetzel, der nie übers Aufhören nachgedacht hat. „Uns gibt es jetzt schon so lange, Christian und ich haben als Schulband angefangen – das kann man nicht so einfach wegwerfen. Jetzt erst recht“, lacht der 33-Jährige. „Es ist ein Experiment und wir sind gespannt, wie die Leute reagieren.“

Von den Beatles über Pink bis Coldplay – 45 neue Songs sollen bis Anfang des nächsten Jahres zum Repertoire der Cover-Urgesteine gehören. „Mit den neuen Mitgliedern wollten wir auch ein komplett neues Programm auf die Beine stellen. Zwar spielen wir weiterhin eine gute Mischung aus Pop, Rock und Oldies, haben aber komplett neue Lieder im Gepäck – die alten waren einfach ausgelutscht“, sagt Christian Koehler. „Das wird für mächtig Wirbel sorgen, vor allem bei unserem ersten kompletten Auftritt in neuer Besetzung im März. Im ,Schrääg ’rüber’ hier in Falkensee kennt man uns seit Jahren - die Bardamen verlangen so langsam mal nach etwas Neuem“, lacht Koehler. Doch nicht nur in Falkensees einschlägiger Kneipenszene ist die Band bekanntermaßen unterwegs. Sie spielen auf Stadtfesten, Weihnachtsfeiern oder Hochzeiten. „Wir bringen alles selber mit – von der Tontechnik bis zum Licht. Außerdem treten wir nicht nur in Falkensee, sondern eigentlich fast überall auf - kürzlich sogar auf einer Hochzeit in Erfurt“, sagt Marco Paetzel. Ehrensache für die Band sind Auftritte für den Arbeiter-Samariter-Bund. „Wir proben schon seit Jahren auf dem Gelände und sind quasi die ASB-Hausband“, so Paetzel.

Von Laura Sander

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