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Havelland Da möchte man noch mal Kind sein
Lokales Havelland Da möchte man noch mal Kind sein
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00:30 04.06.2015
Richtig viel Spaß hatten diese beiden Kinder in der kleinen Eisenbahn. Quelle: Ch. Schmidt
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Rathenow

Zum 16. Mal organisierte der Verein anlässlich des Internationalen Ehrentags aller Kinder einen Nachmittag mit allem, was dazu gehört: Hüpfburg, Luftballons, eine kleine Eisenbahn, Glücksrad und Bastelstand. Geschminkt als kleine Tiger, Elfen und andere Fantasiegestalten flitzen die Jungen und Mädchen über die Wiese.

Zahlreiche Kameraden der freiwilligen Feuerwehr waren mit einem Löschfahrzeug vor Ort und ließen den Nachwuchs alles genauestens inspizieren. Besonders interessant war natürlich auch das weiß-blaue Polizeiauto mit dem Blaulicht auf dem Dach. „Die erste Frage ist immer die, nach der Sirene und dem Blaulicht. Die Kinder wollen wissen, auf welchen Knopf sie drücken müssen, um beides anzuschalten“, erklärte Polizist Gerd Dettbarn.

Kurz darauf kam auch schon der erste neugierige Besucher. Ein kleines Mädchen setzte sich schüchtern hinter das Lenkrad. Nach einer kurzen Aufwärmphase hatte sie sichtlich Spaß und durfte sogar die Sprechanlage benutzen: „Hallo Oma“, hallte es mehrmals laut über den Platz.

Auch auf der vereinseigenen Hüpfburg ging es hoch her. Da möchte man doch nochmal Kind sein, findet auch die Vereinsvorsitzende Manuela Neubüser. „Beim Abbau nutzten wir manchmal die Gelegenheiten und springen selbst ein bisschen“, gesteht sie. Seit sechs Jahren leitet sie den Verein, den sie vor 15 Jahren mitgegründet hat und der sich als Zentrum für Familien, Frauen und Kinder versteht. Dass es zum Kindertag auch ein Fest geben muss, stand eigentlich von Anfang an fest.

„Sofort nach der Vereinsgründung hatten wir den 1.Juni gefeiert“, erinnert sich Manuela Neubüser. Knapp 30 Mitglieder zählt der Kleeblatt Verein. Deutlich mehr müssten es sein, sagt die Vorsitzende. „Leider haben die Menschen Angst, Verantwortung zu übernehmen. Dabei sollen sie doch einfach nur mitreden und mitgestalten“, so Neubüser. Das Fest am Montagnachmittag kam jedenfalls bei Klein und Groß gut an.

„Anfangs läuft es oft schleppend – aber wenn die Kinder aus der Kita kommen ist der Platz richtig voll.“ Eltern und Großeltern konnten sich am Kuchenbüfett bedienen, während der Nachwuchs kleine Puppen aus Kaffeefiltertüten bastelte, sich Zöpfe flechten ließ oder bei Geschicklichkeitsspielen Gewinne abstaubte. Wie bereits im vergangenen Jahr nutzten die Organisatoren das Fest auch für einen Babybasar, der gebrauchte Kleidung und Spielsachen zum Verkauf bot.

Von Christin Schmidt

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