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Dallgow-Döberitz Bahnhofsvorplatz bekommt Skulpturen
Lokales Havelland Dallgow-Döberitz Bahnhofsvorplatz bekommt Skulpturen
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17:36 30.08.2018
Trist und grau kommt der Dallgower Bahnhofsvorplatz daher – das soll sich nun ändern. Quelle: Tanja M. Marotzke
Dallgow-Döberitz

Über eines waren sich Dallgows Gemeindevertreter schnell einig. So wie jetzt kann der Bahnhofsvorplatz auf keinen Fall bleiben.

„Der Platz steht jetzt in einem großen Kontrast zur neuen Mitte, die sehr gelungen ist und gleicht eher poststalinistischen Zeiten“, sagte Hans-Peter Pförtner (FWG) auf der jüngsten Sitzung der Dallgower Gemeindevertreter am Mittwochabend.

20 Künstler kommen in Frage

Damit soll jedoch schon bald Schluss sein. Die Gemeindevertreter stimmten einstimmig für die Idee von Christian Kneisel, der dort mehrere Skulpturen bekannter Künstler aufstellen möchten. Mehr als 20 Künstler aus dem Havelland hätten bereits ihre Unterstützung signalisiert und würden ihre Werke als Leihgabe für fünf Jahre zur Verfügung stellen. Und das kostenlos.

„Dabei hat jedes Werk einen Wert im sechsstelligen Bereich“, erklärte Kneisel. Für das Aufstellen einer Skulptur wäre lediglich ein Fundament von einem mal einem Meter nötig. So etwas koste zwischen 300 und 500 Euro. Welche Skulpturen letztlich vor dem Dallgower Bahnhof aufgestellt werden, darüber entscheiden die Gemeindevertreter. „Ich werde ihnen Vorschläge für zeitgenossische Werke machen, entscheiden müssen aber sie“, betonte Kneisel.

„Keine Möglichkeiten verbauen“

„Ich finde es toll, dass es dieses Engagement gibt. Wir sollten uns durch Kunst aber nicht andere Möglichkeiten verbauen“, gab Harald Wunderlich (FWG) zu bedenken. Es sollte daher alles in ein Gesamtkonzept eingeordnet werden, wie der Vorplatz attraktiver gestaltet werden könnte.

Das wäre auch ganz im Sinne von Bürgermeister Jürgen Hemberger (FWG), der sich der Abstimmung enthielt. „Ich bin im Prinzip nicht dagegen, könnte mir ein bis zwei Skulpturen aber gut vor dem Rathaus vorstellen“, sagte Hemberger. Um Kunstwerke vor dem Bahnhof aufzustellen, müssten aus seiner Sicht noch Fragen geklärt werden. Etwa wo genau die Skulpturen aufgestellt werden sollen und ob dadurch Sichtachsen verletzt werden.

Gemeindevertreter sollen über Auswahl entscheiden

Letzteres sei nicht der Fall, versicherte Christian Kneisel, da die Skulpturen viel zu groß und filigran seien, um die Sicht zu versperren. Auch über den genauen Standort und die Anzahl der Kunstwerke können die Gemeindevertreter entscheiden.

„Mein Vorschlag waren sechs Skulpturen, es können aber auch nur zwei oder drei sein“, sagte er. Mit dem Aufstellen der Skulpturen würde sich im Ortsbild jedoch endlich die hohe Dichte an Künstlern und Kreativen widerspiegeln die in Dallgow und der Region wohnen.

Von Danilo Hafer

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