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Dallgow-Döberitz Entwürfe für Dallgower Schulneubau vorgestellt
Lokales Havelland Dallgow-Döberitz Entwürfe für Dallgower Schulneubau vorgestellt
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17:11 27.09.2018
Beim Neubau der Grundschule haben sich die Gemeindevertreter für einen bunten Sockel entschieden. Quelle: Entwurf: GALANDI SCHIRMER
Dallgow-Döberitz

 Die gestalterischen Planungen für den Erweiterungsbau der Grundschule in der Steinschneiderstraße in Dallgow-Döberitz werden immer konkreter. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter stellte Architekt Christoph Schirmer, vom Berliner Architekturbüro Galandi Schirmer, drei Entwürfe für die Fassadengestaltung vor.

Holzvariante wurde abgelehnt

Die Hauptfrage war dabei, ob der Sockel mit Holz verkleidet werden soll oder nicht. Holz sei ein nachhaltiger Baustoff, der mit einer entsprechenden Pigmentierung und Lasur auch in zehn Jahren noch gut aussehen werde, erklärte Theodor Hölscher (SPD). Damit wollte er vor allem die Sorge nehmen, die vor allem Bürgermeister Jürgen Hemberger (FWG) plagte, dass die Holzfassade schon nach ein paar Jahren grau und trist aussehen könnte. „Ich bin auch für die Variante Holz, selbst wenn man etwas für den Erhalt tun muss“, sagte Hans-Peter Pförtner (FWG).

„Bunte Stäbe zeigen Vielfalt“

Ralf Böttcher (CDU) sprach sich hingegen klar gegen eine Holzfassade aus und favorisierte die Variante mit bunten Aluminiumlamellen. „Bunte Stäbe würden auch Vielfalt zeigen“, so Böttcher. Zudem, so die Meinung vieler Gemeindevertreter, sei eine Aluminiumfassade besser vor Graffiti zu schützen. Letztlich wurde mehrheitlich für diese Variante gestimmt.

Die Idee der Architekten, den Sockel des Gebäudes ein Stück einzurücken und ihn anders zu gestalten als den Rest der Fassade, kam von Anfang an gut an. Dadurch soll sich das Bauwerk besser in die Umgebung einpassen. Durch die Lamellen, die in größeren Abständen auch vor den Fenstern angebracht werden sollen, wird zudem eine gewisse Privatsphäre geschaffen. Auf der Gebäudrückseite wird auf diese Gestaltung aber verzichtet.

Schulweg soll sicherer werden

Im Zuge der Planungen hat sich die Gemeindeverwaltung auch Gedanken zur Verbesserung der Schulwegsicherung gemacht. So wird, wie am Mittwochabend beschlossen, nicht nur der Gehweg in der Steinschneiderstraße verbreitert, sondern auf Höhe des Eingangsbereiches der Schule, eine Fahrbahnverengung gebaut. An dieser Stelle soll nur noch Platz für ein Auto sein. Das werde den Schulkindern das Queren der Straße, vor allem im morgendlichen Verkehr, wenn viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, erleichtern, hieß es.

Einbahnstraße wieder im Gespräch

Da die Verkehrssituation schon jetzt angespannt ist, sah Ordnungsamtsleiter Peter Kristke diese Variante jedoch kritisch. So kam die Idee, aus der Steinschneiderstraße zusätzlich eine Einbahnstraße zu machen, erneut zur Sprache. Dies werde nun geprüft.

Unterdessen wartet die Gemeinde noch immer darauf, den Bauschutt des alten Flachbaus entsorgen zu können. Da während der Abrissarbeiten eine Teerschicht gefunden auf der Bodenplatte gefunden wurde, muss das Material auf einer entsprechenden Sonderdeponie entsorgt werden.

Von Danilo Hafer

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