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Dallgow-Döberitz Bau der Seeburger Feuerwache beginnt
Lokales Havelland Dallgow-Döberitz Bau der Seeburger Feuerwache beginnt
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17:56 29.10.2018
Die Baufirma hat mit der Vorbereitung des Baufeldes für den Neubau der Feuerwache in Seeburg begonnen. Quelle: Danilo Hafer
Seeburg

Erst vor zwei Monaten überreichte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) die Fördermittel für den Neubau der Seeburger Feuerwehr, seit einer Woche tut sich nun etwas auf dem Areal entlang der Dallgower Chaussee.

„Die Firma hat jetzt mit den ersten Erdarbeiten begonnen und bereitet die Fundamente vor“, sagte Dallgows Bauamtsleiterin Sabine Kern der MAZ. Ziel sei es, vor dem Frost so viel wie möglich zu schaffen. „Bis knapp über Null Grad kann man zumindest noch die Fundamente gießen, optimal für alle Arbeiten wären aber mindestens fünf Grad“, so Kern. Daher heißt es für die Baufirmen nun anpacken, damit der Rohbau schon bald Form annimmt.

Archäologen haben Arbeiten beendet

Jüngst gab es zwar noch Gerüchte, die Baustelle unterliege einem Baustopp, weil Archäologen auf dem Baufeld etwas gefunden haben. Dies stimme jedoch nicht, sagte die Bauamtsleiterin. „Die Archäologen haben ihre Arbeiten in der vergangenen Woche beendet und es wird auch keine weitere baubegleitende Untersuchung geben“, so Kern. Derzeit wird der Zeitplan für den Neubau noch einmal überarbeitet, Sabine Kern zeigte sich jedoch optimistisch, dass die Feuerwache im Frühjahr 2020 fertiggestellt wird.

Kosten steigen auf zwei Millionen Euro

Insgesamt soll das Neubauprojekt rund zwei Millionen Euro kosten, mehr als anfangs geplant. Dabei kann fast die Hälfte, nämlich 987 100 Euro, durch Mittel aus dem Fördertopf des Kommunalen Infrastrukturprogramms (KIP) des Landes abgedeckt werden. „Eine solche Fördersumme ist außerordentlich erfreulich“, betonte Kern. Die Projektkosten sind gestiegen, da die ersten Lose für den erweiterten Rohbau teurer wurden als ursprünglich gedacht.

Die Seeburger hätten indes lieber heute als morgen ein neues Gerätehaus, passt das schon tiefergelegte Einsatzfahrzeug doch gerade so ins aktuelle Depot. Der neue Feuerwehrstützpunkt soll dann eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen erhalten. Darüber hinaus sollen zwei Umkleidekabinen samt Duschen für die Kameraden, ein 20 Quadratmeter großes Büro und ein Parkplatz entstehen.

Auch der Bauhof erhält neue Garage

Im Einsatzfall sollen die Fahrzeuge künftig über die Dallgower Chaussee ausrücken. In der Alten Dorfstraße wird es eine Zufahrt für die anfahrenden Kameraden geben. Geplant ist zudem ein 80 Quadratmeter großer Raum für Gemeindeaktivitäten und auch eine Doppelgarade für den Bauhof wird neben dem eigentlich Gerätehaus Platz finden.

Das alte Feuerwehrgebäude, das zur Hälfte auf einem Privatgrundstück steht, wird keine neue Nutzung erfahren. Es soll abgerissen werden.

Von Danilo Hafer

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