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Dallgow-Döberitz Orgel-Doppel in Rohrbeck
Lokales Havelland Dallgow-Döberitz Orgel-Doppel in Rohrbeck
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00:39 10.05.2018
Die beiden Frank Dittmers überraschten mit einem Orgel-Crossover. Quelle: Carsten Scheibe
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Rohrbeck

Die Kaffeekonzerte, die seit 2003 in der Rohrbecker Kirche veranstaltet werden, sind für die Kirchengemeinde von großer Bedeutung. Als „Rohrbecker Sanierungskonzerte“ möchten sie die Spendenfreudigkeit der Kirchenbesucher befördern. Das Geld wird benötigt, um die Kirche weiter zu restaurieren.

Arbeit am barocken Altar

Elisabeth Fleisch, stellvertretende Vorsitzende des Gemeindekirchenrats Rohrbeck: „In diesem Jahr möchten wir gern die Sanierung von Altar und Kanzel abschließen. Sie stammen beide aus der Barockzeit um 1700 herum. Anschließend kommt unsere Orgel an die Reihe. Sie wurde vor 125 Jahren vom Orgelbauer Lütkemüller gebaut.“

Das Kaffeekonzert wartete am Sonntag mit einer besonderen Überraschung auf: Der Orgelspieler Frank Dittmer war gleich in doppelter Ausführung zu bestaunen. An der Orgel der Kirche, die nur mit einem einzelnen Manual (Klaviatur) und acht Registern (zuständig für die Tonhöhe der Orgelpfeifen) ausgestattet ist, saß Professor Frank Dittmer.

Potpourri kirchlicher Musik

Der Domorganist und Landeskirchenmusikdirektor war aus Greifswald angereist, um ein breites Potpourri an kirchlicher Orgelmusik zum Besten zu geben. Zu ihm gesellte sich Frank Dittmer aus Falkensee, seines Zeichens Leiter der Volkshochschule, um seiner Raffin-Konzertdrehorgel viele Töne zu entlocken. Die beiden namensgleichen, aber ansonsten sehr unterschiedlichen Orgelkünstler überraschten das Publikum mit einem synchron gespielten Crossover-Stück.

Chorus aus Greifwald mitgebracht

Kantorin Therese Härtel hat die besondere Zusammenkunft der beiden Dittmers eingefädelt – und aus Greifswald auch noch den Chorus per saturam mitgebracht, der chorale Musik wie „Von Gott will ich nicht lassen“ von Johann Ludwig Krebs spielte.

Im Anschluss an das etwa einstündige Konzert gab es bei schönstem Sonnenschein Kaffee und Kuchen im Freien – ebenfalls gegen eine freiwillige Spende. Während es sich die Besucher bei den hausgemachten Leckereien gut gehen ließen, kurbelte Frank Dittmer noch an der Drehorgel.

Damit Kirche Treffpunkt bleibt

Er fasste den Nachmittag zusammen: „Damit Kirchen Treffpunkt bleiben können, müssen wir sie uns innerlich und äußerlich erhalten. Dafür finde ich die Tradition des Kaffeekonzertes besonders schön, weil hier Kultur und Andacht in der Kirche verbunden werden mit Geselligkeit rund um die Kirche.

Von Carsten Scheibe

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