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Havelland Dallgower Kita kostet fast 3 Millionen
Lokales Havelland Dallgower Kita kostet fast 3 Millionen
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00:37 26.09.2015
Die Gemeindevertreter wollen nun prüfen, wo beim Kita-Neubau eventuell Kosten gespart werden können. Quelle: dpa
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Dallgow-Döberitz

2,85 Millionen kostet die neue Kindertagesstätte in Dallgow-Döberitz an der Bahnhofstraße – mindestens. Das geht aus einer ersten Kostenschätzung hervor, die jüngst im Hauptausschuss vorgelegt wurde. Die Auflistung dient zwar nur als grobe Orientierung, reichte aber aus, um den Gemeindevertretern einen gehörigen Schreck einzujagen. „Das ist ein ganz schöner Klops“, sagte Sven Richter (CDU), zumal auf die Gemeinde in nächster Zeit mit dem neuen Rathaus in der Wilmsstraße und dem Neubau der Feuerwehr in der Triftstraße weitere finanzielle Belastungen zukommen (MAZ berichtete). „So langsam frage ich mich, ob es die richtige Entscheidung war“, so Richter.

In der neuen Kita wird es Plätze für insgesamt 50 Krippen- und 45 Kindergartenkinder geben. Sie ist damit größer als die Einrichtung in der Wilhelmstraße mit ihren 86 Plätzen. Das und die Tatsache, dass seit dem Bau weitere drei Jahre ins Land gezogen sind, rechtfertige die höheren Baukosten, so Bürgermeister Jürgen Hemberger (Freie Wähler). „Bauen wird nicht günstiger“, meinte der Ortschef.

Zu den bevorstehenden Baumaßnahmen in der Gemeinde sagte er: „Das kostet alles ganz schön viel Geld. Man gewöhnt sich ganz schnell ans Geldausgeben, aber das geht nicht auf Dauer.“

Dallgows Bauamtsleiterin Sabine Kern geht davon aus, dass die Baukosten für die Kindertagesstätte sogar noch steigen könnten, auf über 3 Millionen Euro. „Der bisherige Ansatz für die Außenanlagen erscheint mir beispielsweise noch außerordentlich gering“, sagte sie. Kämmerin Heike Katzor hat deshalb bereits eine höhere Summe als ursprünglich geplant in den Haushaltsentwurf für 2016 eingestellt. „Wenn uns die drei Millionen Euro zu viel sind, dann müssen wir gucken, wo wir einsparen können und eventuell kleiner bauen“, sagte Sabine Kern. „Eine andere Option haben wir nicht.“

Das geplante Kitagebäude in der Bahnhofstraße soll über eine Netto-Nutzfläche von gut 1200 Quadratmetern verfügen und im kommenden Jahr eröffnet werden. Als Betreiber ist der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) vorgesehen.

Herzstück des Gebäudes wird ein Mehrzweckraum für Spiele und Veranstaltungen sein. Außerdem soll eine Kinderküche und ein Kreativwerkraum entstehen. Auch eine Küche sowie ein Lager-, Technik- und Hausmeisterraum werden nicht fehlen. Mehrere Garderoben, Wasch- und Materialräume sind ebenfalls eingeplant.

Mit der Planung wurde das Oranienburger Architekturbüro Petsi beauftragt, das bereits über viel Erfahrung im Kitabau verfügt. Das Büro zeichnet auch für die Stadthalle in Falkensee verantwortlich. Bauherr ist die Gemeinde selbst.

Von Philip Häfner

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