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Havelland Gemeinde bedankt sich bei fleißigen Helfern
Lokales Havelland Gemeinde bedankt sich bei fleißigen Helfern
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21:19 21.02.2018
Andreas Krücken aus Hoppenrade, Bärbel Burandt aus Wustermark, Angelika Raue aus Buchow-Karpzow, Eckhard Bärensprung aus Elstal und Maik Werther aus Priort (v.l.). Quelle: Tanja M. Marotzke
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Wustermark

Passend zur bevorstehenden Bürgermeisterwahl in Wustermark stellten die beiden Kabarettisten Martin Valenske und Henning Ruwe Freitagabend in der Aula der Grundschule die Frage: „Warum gibt es immer mehr Briefwähler? Antwort: „Ab einem bestimmten Alter sollte man sich von Urnen fernhalten.“

Mit politischer Satire vom Feinsten und dem einen oder anderen Gag, der ein Raunen im Saal verursachte, begeisterten die beiden jungen Männer von der Berliner „Distel“ die etwa 100 Wustermarker und Gäste. Eingeladen hatte die Gemeinde Ehrenamtler aus allen fünf Ortsteilen, um danke zu sagen.

„Die Stunden, die Sie alle in ihrer Freizeit aufbringen für ihren Ortsteil und damit für die Gemeinde, kann niemand zählen“, würdigte Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos).

Genau dieses Durchhaltevermögen sei wichtig und nicht hoch genug zu loben. Neben den Fördervereinen, Sportgruppen und der Interessengemeinschaft Wernitz, durch die „Wernitz an Lebensqualität enorm gewonnen hat“, stellte Schreiber die ehrenamtliche Arbeit der Ortsbeiräte und der Gemeindevertreter heraus: „Es gibt Anlass zur Freude, wenn man auf Wustermark blickt. Das liegt auch an Ihnen“.

Alle Ortsvorsteher loben die Helfer

Alle fünf Ortsvorsteher nutzten die Gelegenheit, die ehrenamtlichen Helfer aus den Ortsteilen mal ins Rampenlicht zu holen, sie zum Teil namentlich zu erwähnen. Buchow-Karpzows Ortsvorsteher Harald Schöne brachte es auf den Punkt: „Sie sind Menschen, die zupacken, wenn sie gebraucht werden.“

Eine, die in Buchow-Karpzow zupackt, ist Angelika Raue. Die 69-Jährige kümmert sich seit zehn Jahren um die Kirche. „Ich bereite alle vier Wochen die Gottesdienste vor, mache vorher sauber, stelle Blumen hin und backe auch mal Kuchen“, so die Rentnerin. Wenn es darum geht, Feste zu veranstalten, dann hilft ihr Ehemann Peter.

In Elstal engagiert sich seit zweieinhalb Jahren Eckhard Bärensprung im Verein Historia. Er leitet die kleine Arbeitsgruppe aus fünf Leuten, die an der Elstaler Chronik arbeitet. „Wir treffen uns alle vier Wochen und verarbeiten Material, das bereits gesammelt wurde. 160 Seiten Text sind fertig, etwa noch mal 160 Seiten mit Fotos werden noch hinzukommen“, schätzt der 64-Jährige ein. Im Mai soll die Chronik fertig sein, rechtzeitig zum 100. Geburtstag des Ortsteils.

Engagierte in Vereinen und Spielgruppen

Maik Werther ist Feuerwehrmann in Priort. Das allein war ihm aber nicht genug, deshalb haben er und weitere Mitstreiter einen Förderverein Feuerwehr gegründet. „Wir sind jetzt 38 Leute, die sich für die Feuerwehr stark machen. Es geht vor allem um Nachwuchsgewinnung, denn es gibt in Priort nur 16 aktive Kameraden“, sagt der 49-Jährige.

Eine, ohne die der Seniorensport und die Seniorenspielgruppe in Wustermark undenkbar wäre, ist die Bärbel Burandt. Sie ist dabei nicht nur die Organisatorin der regelmäßigen Treffen in der Wustermarker Begegnungsstätte, sondern: „Ich übernehme auch den Fahrdienst mit einem Auto von der Sozialstation“, sagt die 65-Jährige.

Siebeneinhalb Jahre hat sich Andreas Krücken in Hoppenrade für die Sanierung der Kirche eingesetzt, war im Vorstand des Kirchbau- und Fördervereins. „Wir konnten mehr als 160000 Euro Spendengelder einsammeln, um die Kirche von außen zu sanieren. Auch innen sei alles auf den Weg gebracht, einige Arbeiten würden noch anstehen, so der 53-Jährige. Schade, dass sich der mehr als 60 Mitglieder zählende Verein aufgelöst hat, „weil sich keine Leute für den neuen Vorstand gefunden haben“, so Krücken.

Von Jens Wegener

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