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Das Flutlicht am Vogelsang leuchtet endlich

Rathenow (Havelland) Das Flutlicht am Vogelsang leuchtet endlich

Der Bau einer Flutlichtanalage am Volkssportpark Vogelgesang in Rathenow (Havelland) war lange umstritten. Jetzt aber ist er wahr geworden. Ein erster Test der neu erbauten Anlage verlief erfolgreich – am Mittwoch schließlich soll die abschließende Bauabnahme erfolgen.

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Flutlichtanlage am Vogelgesang.

Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow. Zwei Jahre lang wurde in der Stadt leidenschaftlich und kontrovers über die Finanzierung der Errichtung einer Flutlichtanlage für das Spielfeld des Stadion Vogelgesang diskutiert. 24 der 29 Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung stimmten schließlich in der SSV im April 2016 der Beschlussvorlage zu. Im Oktober begannen nun die Bauarbeiten zur Errichtung der Flutlichtanlage. Am vergangenen Donnerstag wurden die vier 22 Meter hohen Masten aufgestellt.

Testlauf war am Freitag

Bei Einbruch der Dämmerung fand am Freitag der Testlauf statt. Erstmals erstrahlte das Spielfeld in dem hellen Licht. „Bereits am Mittag haben wir die Scheinwerfer schon einmal kurz eingeschaltet“, erzählt Reiner Schmidt, Inhaber der Elektroanlagenfirma aus Premnitz, die die Masten verkabelte und anschloss. „Einer der jeweils elf Scheinwerfer an einem Mast bringt 800 Watt Stromleistung.“ Rund 90 Minuten wurde die Flutlichtanlage eingemessen.

Bauabnahme am Mittwoch

„Laut Vorgaben des Deutschen Fußballbundes müssen auf 48 Messpunkten, die auf dem Spielfeld verteilt sind für den Spielbetrieb mindestens 400 Lux Lichtleistung erreicht werden. Wir liegen bei 500 bis 550 Lux“, sagt Manfred Beling, Inhaber der Firma Flutlichtsteuerung Beling in Wiesbaden. „Für den Trainingsbetrieb lässt sich die Anlage mit der halben Leistung fahren.“ Die Bauabnahme der Flutlichtanlage ist für Mittwoch geplant.

Für Ingo Kahlisch ist ein Traum wahr geworden

„Wenn ich mit geschlossenen Augen an den Zustand des Stadions im Jahr 1989 denke und die Augen wieder öffne, ist der Anblick ein Traum“, schwärmt Ingo Kahlisch, Geschäftsführer und Trainer des FSV Optik Rathenhow, von den jetzt verbesserten Spiel- und Trainingsbedingungen. „Ich danke vor allem den Fördermittelgebern dafür, dass sie zwei Jahre lang die Fördermittel frei gehalten haben.“ Der Trainer verwies noch einmal darauf, dass diese Fördermittel zweckgebunden waren.

Dank der Fördermittel

Die Investitionskosten betragen rund 400.000 Euro. Aus den Mitteln für finanzschwache Kommunen standen insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung. Der Landkreis gab noch einmal 100.000 Euro aus dem Förderprogramm „Goldener Plan“ dazu. Bereits 2015 beschloss die SVV den Eigenanteil, der später noch einmal aufgesattelt wurde.

Ohne Flutlichtanlage kein Aufstieg

Der Deutsche Fußballbund forderte die nun errichtete Flutlichtanlage zwingend für Vereine, die in der Regionalliga spielen wollen. Eine Ausnahmegenehmigung hätte FSV Optik bei einem erneuten Aufstieg nicht erhalten. Derzeit führt Optik die Tabelle in der Oberliga Nordost Nord an. Ein Aufstieg ist nicht unwahrscheinlich. Der FSV Optik Rathenow gehört, nach dem FC Energie Cottbus und SV Babelsberg 03, viele Jahre zu den drei stärksten Fußballmannschaften im Land Brandenburg.

Seit der Saison 1989/1990 trägt Ingo Kahlisch als Trainer die Verantwortung. So auch für den Erfolg seiner Spieler. Am Samstag empfängt FSV Optik, 13 Uhr, den FC Mecklenburg Schwerin.

Von Uwe Hoffmann

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