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Havelland Das Knöllchen-Kommando
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10:44 25.07.2013
Parken im Halteverbot oder Parkscheibe vergessen - das kann teuer werden. Quelle: dpa
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Falkensee

Bevor sie die Verwarnung ausdruckt, geht Christiane Schenkewitz nochmal auf Nummer sicher. "Gehört das Fahrzeug Ihnen?", fragt sie die Gäste in einem Café in der Bahnhofstraße, die gerade gemütlich frühstücken. "Nee, sonst wären wir schon längst aufgestanden", antwortet ein Mann, der Rest der Gäste schüttelt den Kopf. Also klemmt Sekunden später unter dem Scheibenwischer des schwarzen Citroën-Kombi der Bescheid für das Verwarngeld: Seit April macht das 10 Euro für Parken ohne Parkscheibe.

Zurück in der Poststraße ist ihre Kommunikationsfähigkeit wieder gefordert. Ein schwarzer Geländewagen hat keine Parkscheibe. Gerade als sie den Fall in ihren mobilen Computer eingeben will, kommt eine junge Frau über die Straße geeilt. "Stehe ich in der Einfahrt?", fragt sie erschrocken. "Nein, ich hätte aber gerne ihre Parkscheibe gesehen", antwortet die Frau vom Ordnungsamt. Die Autofahrerin entschuldigt sich. "Heute bleibt es bei einer mündlichen Verwarnung, aber bitte legen Sie die Scheibe nächstes Mal rein", sagt Schenkewitz. "Wenn die Verwarnung ausgedruckt ist, dann nehme ich sie nicht mehr zurück", erklärt sie später.

Inzwischen ist es elf Uhr, seit Dienstbeginn hat Christiane Schenkewitz neun Falschparkern ein Verwarnungsgeld ausgesprochen und weitere mit freundlichen, aber bestimmten Worten bedacht. "Es ist Urlaubszeit, das merkt man, da ist es weniger." Die Strecke bleibt für sie aber immer ähnlich, der Schrittzähler an ihrem Handy hat an einem Tag einmal über zehn Kilometer gemessen.

Von Stephan Henke

Im vergangenen Jahr wurden 14 061 KNöllchen verteilt

Die Stadt Falkensee sprach im vergangenen Jahr 14 061 Verwarnungsgelder aus. Im Haushalt wurde beim ruhenden und fließenden Verkehr mit Einnahmen von 186 200 Euro geplant. Dazu zählen auch die Verwarnungen durch den stadteigenen Blitzer.
Ein Jahr zuvor waren es 8394 Vergehen, die der Stadt insgesamt 100 069 Euro einbrachten.
Die Steigerung sei durch die Einstellung einer dritten Politesse zu erklären, teilte die Stadt mit.
Im Ordnungsamt sind 17 Mitarbeiter beschäftigt. she

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