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Das Milower Denkmal ist saniert

Milow Das Milower Denkmal ist saniert

Pünktlich zum Volkstrauertag wurde das Milower Denkmal für rund 13 000 Euro gereinigt und umfangreich saniert. Die alten Sandsteinplatten wurden neu graviert. Zudem wurde das Denkmal nun um ein wichtiges Detail ergänzt.

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Die Milower haben wieder ein ansehnliches Denkmal.

Quelle: Ch. Schmidt

Milow. „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann seine Zukunft nicht gestalten.“ Ein treffendes Zitat, das der Vorsitzende der Gemeindevertretung Milower Land, Wolfgang Gräfe am Donnerstagnachmittag zur Einweihung des frisch sanierten Denkmals in Milow beisteuerte. In kleiner Runde wurde das Ereignis begangen, am Sonntag zum Volkstrauertag wird es dann um 11.30 Uhr eine öffentliche Andacht am Denkmal geben.

Seit 2011 stellt die Gemeinde jedes Jahr für die Restaurierung von Denkmälern 5000 Euro in den Haushalt ein. Nicht genug, um das Bauwerk in Milow zu erneuern. Das Vorhaben kostete 13 000 Euro. Dank guter Haushaltslage konnte die Verwaltung die zusätzlichen Gelder in diesem Jahr aufbringen und das lang ersehnte Vorhaben nun realisieren, verriet der Bürgermeister der Gemeinde, Felix Menzel. Das markante Bauwerk auf dem Platz zwischen der Neudessauer Straße, dem Schäfereiweg und der Friedensstraße wurde etwa 1920 erbaut.

Ortsbeirat machte sich seit 2010 für die Sanierung stark

Zwei große Sandsteinplatten erinnerten an die Opfer des Ersten Weltkrieges. Nach 1945 wurde die ursprüngliche Gedenkplatte umgedreht, der Schriftzug passte nicht mehr zum neuen System. Von der Ehrung der Opfer des Zweiten Weltkrieges wurde bewusst abgesehen. Jahrzehnte blieb das Denkmal der Witterung ausgesetzt, bis sich die Mitglieder des Ortsbeirats 2010 dafür stark machten, es zu sanieren. Die alten Sandsteinplatten wurden abgefräst und neu graviert. Zudem wurde das Denkmal um eine Glasplatte ergänzt, darauf stehen nun auch die Namen aller Milower die Opfer des Zweiten Weltkrieges wurden.

„Es war eine größere Herausforderung, als wir zunächst dachten, denn das Denkmal war sehr marode. Beim Blick von oben entdeckten wir tiefe Risse“, verriet Thies-Jan Knake, Geschäftsführer der Knake Naturstein GmbH, die bis Donnerstagmittag mit der Sanierung beschäftigt war. Besonders glücklich zeigte sich Milows Ortsvorsteher Winfried Ganzer: „Ich bin stolz, dass wir das Denkmal jetzt hier so präsentieren können.“

Von Christin Schmidt

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