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Havelland Das Netz wird immer schneller
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18:11 26.01.2018
Rathenows Wirtschaftsamtsleiter Alexander Goldmann (li.) bei der Freigabe des schnellen Telekom-Netzes im Sommer 2015. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Die Stadt Rathenow ist, was die Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen angeht, gut aufgestellt. Das Breitbandnetz der Deutschen Telekom im Zentrum bietet nach Auskunft von Carsten Dobberstein, Leiter des Sachbereichs Wirtschaftsförderung im Rathenower Rathaus, Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Download). Bei anderen, kleineren Anbietern geht es sogar noch schneller. Und in den Ortsteilen sowie am Stadtrand werden immerhin noch Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit erreicht.

Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Nach Auskunft von Georg von Wagner, Pressesprecher der Deutschen Telekom, nimmt das Unternehmen die nächste Ausbaustufe in Angriff. Regionen mit dem 100-Megabit-Standard sollen sukzessive auf das 250-Megabit-Level gebracht werden. Die deutschlandweite Kampagne sei bereits angelaufen. „Wann Rathenow an die Reihe kommt, kann ich noch nicht sagen“, sagt von Wagner. Aber in nicht allzu langer Zeit werde es so weit sein.

„Wir können mit dem derzeitigen Stand der Dinge in Rathenow sehr zufrieden sein“, sagt Dobberstein. Wenn man den Blick in die ländliche Umgebung richte, wo es zum Teil noch Übertragungsraten von maximal 6 Megabit gebe, sei die Versorgungslage in Rathenow geradezu luxuriös. Vor allem gebe es jetzt einen Wettbewerb zwischen den Anbietern, der es dem Kunden ermögliche, eine passgenaues Produkt zu buchen.

Wie rasant die Entwicklung vonstatten geht, zeigt ein Blick auf die vergangenen zehn Jahre. Vor 2010 war vielerorts im Stadtgebiet bei 16 Megabit Schluss. In den Jahren 2012/13 ließ die Telekom als größter Netzbetreiber die Verteilerkästen in den Ortsteilen und Stadtrandlagen auf den 50 Megabit-Standard aufrüsten. Freilich kommen nur diejenigen Haushalte in den Genuss der Maximalrate, die relativ nah am Verteiler liegen. Je weiter die Entfernung vom Kasten, desto geringer die Geschwindigkeit. Aber Beschwerden über zu langsame Verbindungen, die vor zehn Jahren an der Tagesordnung waren, sind heute die Ausnahme.

Kurios: Bis 2015 waren die Bewohner der Rathenower Ortsteile und Stadtränder in Sachen Internet de facto besser versorgt als die Menschen im Zentrum, die sich, von den Kunden kleinerer Anbieter abgesehen, zum größten Teil mit Maximalraten von 16 Megabit begnügen mussten. Im Sommer 2015 änderte sich das. Da nahm die Telekom das neue Breibandnetz in Betrieb, das Geschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde (Download) und 40 Mbit/s (Upload) erlaubt.

Um dies zu ermöglichen waren in der Rathenower Innenstadt 40 Kilometer Glasfaserleitung verlegt sowie 50 Multifunktionsgehäuse mit modernster Technik aufgestellt worden. Weil das Netz eng geknüpft und die Entfernung zum nächsten Verteiler kurz ist, kommen viele Haushalte tatsächlich in den Genuss der hohen Übertragungsraten.

Wer genau wissen will, welche Geschwindigkeiten an seinem Wohnort buchbar sind, der kann im Internet die Verfügbarkeit prüfen lassen. Die verschiedenen Anbieter haben Testseiten, auf denen die Anschlussmöglichkeiten und Geschwindigkeiten adressgenau ermittelt werden.

Glasfaser und Kupfer

Der Hauptverteiler der Telekom befindet sich auf dem Gelände der Post in der Külzstraße.

Von dort führen schnelle Glasfaserkabel zu den so genannten Kabelverzweigern. Rund 50 dieser grauen Kästen stehen in der Innenstadt, weitere in den Stadtrandlagen und den Ortsteilen.

Von diesen Kästen gehen Kupferleitungen zu den einzelnen Haushalten. Je näher ein Haushalt am Verteiler, desto höher die Geschwindigkeit des Internet-Anschlusses.

Von Markus Kniebeler

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