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Das Olympische Dorf in Bildern

Elstal Das Olympische Dorf in Bildern

Eine Ausstellung über die Geschichte des 1936 eröffneten Olympischen Dorfes ist derzeit in der Elstaler Begegnungsstätte am Karl-Liebknechtplatz zu sehen. Zusammengestellt wurde sie Tobias Bank vom Verein Historia Elstal.

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Tobias Bank (l.) und Werner Moschall von Historia Elstal.

Quelle: Vanessa Mehwitz

Elstal. Mit Bildern in eine Zeit vor 80 Jahren führt die Ausstellung über das Olympische Dorf Elstal, die bis zum 24. Oktober in der Begegnungsstätte am Karl-Liebknechtplatz zu sehen ist. Fotos der Anlage lassen die Besucher erkennen, wie die Sportler 1936 während der Spiele gelebt haben.

Als Ort der Erholung für die Sportler war das Dorf vor den Toren Berlins gebaut worden. Es fasziniert noch heute viele Geschichtsbegeisterte. So auch den Elstaler Verein Historia und besonders Vereinsmitglied Tobias Bank, der die Ausstellung ins Leben rief: „Ich dachte es wäre eine gute Gelegenheit und vor allem der richtige Zeitpunkt, um noch mal die Geschichte des Dorfes zu zeigen, weil ja im nächsten Jahr die ersten Arbeiten für neue Häuser beginnen.“ Ein Teil des gut 50 Hektar großen Areals wird Schritt für Schritt bebaut und die alten Gebäude zu verschiedenen Wohnobjekten umgebaut.

Tobias Bank hat für die Ausstellung alte Fotos aus privater Hand gesammelt und aufwendig kolorieren lassen. Zu sehen sind natürlich das Speisehaus der Nationen, die Sportlerunterkünfte, der See und viele weitere Motive des damaligen Dorfes. „Unter den Collagen sind interessante Aspekte in Form von Fragen zu finden“, erzählt Bank und meint hier Fragen wie: War Ihnen bekannt, dass das Olympische Dorf eine eigene Feuerwache, eine eigene Bank und ein eigenes Postamt hatte? Die Zeitungsausschnitte zu den Bildern hat Tobias Bank in den letzten zehn Jahren zusammengetragen. Der Elstaler hat sich schon immer für die Geschichte des Ortes interessiert, so lag es für ihn nahe, eine Ausstellung zu machen.

Wem beim Betrachten der Fotos der Wunsch aufkommt, das Gelände zu besuchen, muss sich bei der DKB-Stiftung vorher anmelden. Werner Moschall, Vereinsvorsitzender von Historia Elstal, hofft, dass das Olympische Dorf vor Beginn der Bauarbeiten erneut seine Tore für die breite Masse öffnet, um die alten Bauten vor der Erneuerung betrachten zu können.

Von Vanessa Mehwitz

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