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Havelland Das Warten auf den großen Fang
Lokales Havelland Das Warten auf den großen Fang
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15:28 16.08.2016
Rico Beyer, Mops Louis und Benny Göpel (v.l) können am Falkenhagener See so richtig entspannen. Quelle: Laura Sander
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Falkensee

Ruhe am Falkenhagener See – bis auf einige Spaziergänger und Hundebesitzer, die fleißig ihre Runden drehen, ist nicht viel los an diesem Vormittag. Durch die Bäume ist das glitzernde Wasser zu erahnen, leise Stimmen kommen aus dem Unterholz. Benny Göpel und Rico Beyer haben ihre Zelte in unmittelbarer Ufernähe aufgeschlagen. Gemütlich sitzen sie auf ihren Campingstühlen, ihre Angelruten haben sie immer im Blick. „Wir sind seit dem Wochenende hier und bleiben noch bis Samstag. Dreimal im Jahr verbringen wir eine ganze Woche am See, viel öfter sind wir am Wochenende hier oder mal für ein paar Stunden“, so Benny Göpel, der mit sechs Jahren zum ersten Mal eine Angel in der Hand hielt. „Das für uns die ultimative Entspannung. Während wir warten, reden wir über Gott und die Welt und trinken Kaffee“, sagt Rico Beyer.

Angeln am liebsten in Falkensee

Die „Instinct Carpboys“, wie sich die Falkenseer selber nennen, angeln bereits seit Jahren zusammen und das am liebsten in ihrer Heimatstadt. „Der Falkenhagener See hat einen guten Fischbestand und ist für uns gut zu erreichen. Derzeit fangen wir hauptsächlich Karpfen, holen aber auch Zander oder Hechte aus dem See“, so Beyer, für den Angeln ein reiner Sport ist. „Die meisten Fische werfen wir wieder ins Wasser, ist mal ein schöner dabei, essen wir ihn natürlich auch. In diesem Jahr habe ich bereits einen 10,5 Kilo Karpfen gefangen“, so der 41-Jährige.

Adrenalin pur

Dass aber noch weit größere Fische in den Tiefen des Falkenhagener Sees schlummern, davon sind die Männer überzeugt. „Auf die 30 Kilo Fische warten wir natürlich, lassen die Angeln auch nachts im Wasser und werden von unseren Bissanzeigern, die mit einem Sender funktionieren, geweckt. Das ist Adrenalin pur“, sagt Benny Göpel. Größe und Gewicht ihrer Fänge sowie die benutzten Köder tragen die Männer in ihr Fangbuch ein. „Lebende Köder sind nicht erlaubt, meist angeln wir mit Boilies, das sind kleine Kugeln mit Geschmack, die die Karpfen anlocken“, so Göpel, der rund zehn Angelruten besitzt. „Auswerfen darf man aber nur zwei Ruten gleichzeitig. Das lernt man unter anderem, wenn man seinen Fischereischein macht“, so Göpel. Dass am Falkenhagener See einige Angler ohne die nötige Lizenz auf Fischjagd gehen, können die Männer nicht verstehen. „Das ist ähnlich, wie beim Führerschein und die Prüfung ist nicht ohne. Seit diesem Jahr wird hier in Falkensee aber glücklicherweise regelmäßig kontrolliert“, so Beyer.

Von Laura Sander

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