Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Das finale Duell der Bürgermeisterkandidaten
Lokales Havelland Das finale Duell der Bürgermeisterkandidaten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:34 06.03.2018
Denise Jäkel hatte mit ihren Mitstreitern vom KiJuPa jede Menge Fragen für die Kandidaten Daniel Golze und Ronald Seeger (r.) vorbereitet. Quelle: Christin Schmidt
Anzeige
Rathenow

Wie wird Politik in Rathenow gemacht? Worüber kann ein Bürgermeister entscheiden? Was macht ein Ausschuss und was gehört zum Haushalt der Stadt? Diese und andere Fragen stellten Denise Jäkel und Frederike Timme vom Rathenower Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) am Dienstag vor rund 120 Schülern Ronald Seeger (CDU) und Daniel Golze (Die Linke).

Die beiden treten am Sonntag zur Stichwahl um das Amt das Bürgermeisters an. Das KiJuPa gab ihnen nun die Gelegenheit, sich und ihre Ziele den Erstwählern vorzustellen.

„Wir wollen euch über Kommunalpolitik im Allgemeinen und die beiden Kandidaten im Besonderen informieren und euch natürlich auch motivieren, am Sonntag zu Wahl zu gehen“, erklärte Denise Jäkel.

Weil Kommunalpolitik im Lehrplan keine Rolle spielt, sollten die beiden Kandidaten den Schülern zunächst einmal die Grundlagen vermitteln und die oben genannten Fragen beantworten. 60 Sekunden hatten sie dafür Zeit. „Wir wollen es kurz, prägnant und verständlich“, betonte Jäkel.

Das Kinder- und Jugendparlament Rathenow hat die beiden Kandidaten, die am 11. März zur Stichwahl um den Posten des Bürgermeisters der havelländischen Kreisstadt antreten, zu einem Duell eingeladen. Amtsinhaber Ronald Seeger (CDU) und sein Herausforderer Daniel Golze (Die Linke) stellten sich den Fragen von rund 120 Schülern.

Für Golze und Seeger, die seit vielen Jahren in der Lokalpolitik mitmischen, keine große Herausforderung. Die Schüler hörten ihnen aufmerksam zu und bestätigten im Anschluss, dass sie einige Wissenslücken auffüllen konnten.

Etwas schwerer taten sich die Kandidaten mit der Aufgabe, drei Dinge zu zeichnen, die ihnen im Leben am wichtigsten sind. Familie, Natur und Sport skizzierte Golze. Seeger zeichnete ein Motorrad und schrieb dazu die Worte Toleranz und Ehrlichkeit auf.

Konkret wurde es im dritten Teil der Veranstaltung. Das KiJuPa hatten Fragen zu Themen gesammelt, die für die Erstwähler von Bedeutung sind. In Sachen Mobilität versprachen beide Kandidaten, sich für eine bessere Anbindung der Ortsteile und für eine engere Taktung des Zugverkehrs nach Berlin einzusetzen.

Golze stellte seine Ideen für die Digitalisierung Rathenows vor

Ebenso wichtig: das Thema Freizeitangebote. Hier sprach sich Daniel Golze dafür aus, dass die Stadt die Trägerschaft für den Rideplatz übernimmt. Seeger hielt sich mit solch konkreten Zusagen zurück. Er hob das umfangreiche Angebot von Vereinen und Verbänden hervor.

Applaus bekam Daniel Golze für seine Ausführungen zur Digitalisierung. Er will Fördermittel für die Anschaffung von Laptops in den Schulen beantragen, freies W-Land im Stadtgebiet installieren und das Defizit der Stadt im Bereich der Sozialen Medien beseitigen. „Um junge Menschen zu erreichen, muss die Stadt Facebook, Twitter, Instagram und Co nutzen“, so Golze.

Nach jedem Themenkomplex stimmten die Schüler darüber ab, wer sie mehr überzeugen konnte. Dabei lag insgesamt Daniel Golze leicht vor dem Amtsinhaber Ronald Seeger.

Nicht nur reden, auch zeichnen mussten Ronald Seeger (r.) und Daniel Golze. Die drei wichtigsten Dinge in ihrem Leben sollten sie malen. Quelle: Christin Schmidt

Von Christin Schmidt

Havelland Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ - Neues Dorfkonzept für Garlitz

Der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ steht bevor. Im Landkreis Havelland hat sich Garlitz für den Ausscheid qualifiziert. Jetzt bereitet sich das ganze Dorf darauf vor. Im Sommer kommt die Jury – und die Dorfleute haben schon ein paar Ideen, wie sie die strengen Schiedsrichter überzeugen wollen.

06.03.2018

Das Kulturhaus Liebigstraße in Premnitz soll zu einem Bürgerhaus umgebaut werden. Der Saalbereich wird für 150 000 Euro für den Jugendclub PreJu hergerichtet und ein Teil der Awo-Begegnungsstätte wird mit noch einmal 150 000 Euro für eine Eltern-Kind-Gruppe umgebaut. Im März soll der Förderbescheid kommen.

06.03.2018

Unverletzt überstand der Fahrer eines Kleintransporters einen Unfall Montagabend im Güterverkehrszentrum in Wustermark. Sein eigentlich geparktes Fahrzeug rutschte ungewollt in einen Graben. Offenbar war der Gang nicht eingelegt.

06.03.2018
Anzeige