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Im Optikpark wird jetzt aufgeräumt

Rathenow Im Optikpark wird jetzt aufgeräumt

Zurzeit wird das Optikparkgelände in Rathenow winterfest gemacht. Überall kratzen die Mitarbeiter Laub zusammen. Die beweglichen Teile werden festgezurrt oder verstaut. Außerdem laufen schon Vorbereitungen für die Saison 2017.

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Mitarbeiter kehren im Optikpark das Laub von den Wiesen.

Quelle: Joachim Wilisch

Rathenow. Überall hört man im Optikpark das Kratzen der Rechen. Die Mitarbeiter harken das Herbstlaub zusammen. Jetzt, nach dem Ende der Saison 2016 ist im Park noch einmal viel zu tun. Optikpark-Geschäftsführer Joachim Muus: „Im Moment genießt die Vorbereitung der Saison 2017 absolute Priorität.“ Und es wird wieder eine besondere Saison mit einem besonderen Auftakt. Denn zur Eröffnung kommt der Osterhase in den Optikpark, die Saison wird am 17. April, das ist der Ostermontag, beginnen.

Rechen, Besen und Sägen

Derzeit aber sind Mitarbeiter mit Rechen, Besen, Sägen und Schaufeln unterwegs, um das Gelände winterfest zu machen. Joachim Muus erklärt, wie wichtig es ist, das Laub zusammenzukehren: „Allein das Zusammenrechen des Laubs ist eine Sisyphosaufgabe. Denn wenn das Laub auf dem Rasen liegen bleibt, besteht die Gefahr, dass sich Schimmel bildet.“ Und das würde im kommenden Jahr böse Ergebnisse haben.

Wer nicht mit einem Rechen und einem Laubsack unterwegs ist, den trifft man mit der Säge oder der Heckenschere an. Sträucher werden gestutzt und Bäume von Totholz befreit. Damit nicht genug der Arbeiten auf dem Außengelände. Die Flöße werden demnächst aus dem Havelarm gehievt. Sobald sie abgetrocknet sind, werden sie ausgebessert.

Optikparkgeschäftsführer

Optikparkgeschäftsführer: Elfie Balzer (li.) und Joachim Muus (re.)

Quelle: Joachim Wilisch

Auch im Zellenspeicher herrscht geschäftiges Treiben. Die Ausstellungsstücke werden wintergerecht verpackt. Im Besucherzentrum machen die Hostessen des Optikparks Inventur. „Von den optischen Phänomenen ist bald auch nichts mehr zu sehen“, sagt Muus beim Rundgang durch den Park. „Sie werden abmontiert und bis zum Saisonstart eingelagert. Den Schildern der Planetenstraße ergeht es ebenso.“

Überprüft werden müssen auch alle Stromkästen. Die Wasserventile werden abgedreht, damit bei Frost keine Schäden entstehen. Die Mitarbeiter in der Gastronomie nutzen die Pause zur Inventur, es gilt Bilanz zu ziehen und mit den Planungen für die kommende Saison zu beginnen. Diese laufen in der Verwaltung des Parks bereits auf Hochtouren.

Muus beruhigt Belegschaft

Die Geschäftsführer des Optikparks haben sich auch zu ihrem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben geäußert. „Unsere beruflichen und persönlichen Lebensplanungen sind rein privater Natur. Dennoch stellt sich irgendwann die Frage nach der Nachfolge der Geschäftsführung beim Optikpark.

Es gibt ausreichend Zeit, um neue Lösungen und Regelungen zu finden. Die Geschäftsführung des Optikpark wird sich in diesen Prozess aktiv mit einbringen. Denn die Geschäftsführung könne nur in verantwortliche und kompetente Hände übergeben werden.

Dieser Findungsprozess wird eine längere Zeit in Anspruch nehmen. Gleichzeitig bietet die Optikpark-Geschäftsführung an, den Übergangsprozess auf eine neue Geschäftsführung beratend zu begleiten. Arbeits- und andere Verträge bleiben gültig.

Geplant sind bislang folgende Veranstaltungen: Der Saisonstart am 17. April, der Maritime Tag mit Piratenfest und der Muttertag im Mai, im Juni dann das Pfingstfest der Volksmusik mit Hansi Hinterseer und das Southhampton University Symphony Orchestra, Drachenbootrennen und Dance-Meeting im Juli, die Serenade unterm Sternenhimmel am 19. August, der Stadtfest-Freitag und Menü & Poesie im September sowie das Finale am 3. Oktober. Und im Dezember 2017 findet wieder die Mühlenweihnacht statt.

Es wird noch mehr passieren

Das ist aber noch nicht alles. „Weitere Veranstaltungen werden hinzukommen“, sagt Joachim Muus, der zurzeit allein im Optikpark Regie führt. Seine Mitgeschäftsführerin Elfie Balzer weilt im Urlaub. In Rathenow wird der Veranstaltungsplan für das kommende Jahr immer wieder überarbeitet. „Es können immer noch Änderungen bei den Veranstaltungen eintreten“, sagt Joachim Muus.

Es ist noch viel zu erledigen

Es ist noch viel zu erledigen.

Quelle: Joachim Wilisch

Und dann muss auch der Park selbst wieder blühen. Erste Absprachen mit einer heimischen Gärtnerei für die Pflanzplanung 2017 haben stattgefunden.

Das inhaltliche Thema des Grünen Klassenzimmers 2017 steht bereits fest: Kunst, Kultur und Musik im Havelland. Muus: „Hier kommt ein breiter regionaler Rahmen zum Tragen. Aber auch der Themenkomplex Optik wird nicht zu kurz kommen.“

Erster großer Auftritt

Der erste große Werbeauftritt ist – wie in jedem Jahr – bei der Grünen Woche im Januar. Dazu gibt es eine Absprache mit dem Kulturzentrum für einen gemeinsamen Stand. Um den Messebesuchern Lust auf einen Ausflug in den Optikpark zu machen, werden die Werbeflyer derzeit überarbeitet und aktualisiert. Es wird ihn in einer Auflage von 150 000 Exemplaren geben. Danach werden Flyer vom Park-Promotionsteam verteilt.

Damit die Park-Mitarbeiter den Besuchern auch im kommenden Jahr mit Rat und Tat zur Seite stehen können, werden sie im Winter durch die Chef-Hostessen geschult.

Und schließlich, so Joachim Muus, ist die Saison 2016 zwar eigentlich vorbei – aber ein Ereignis steht noch aus. „Die Mühlenweihnacht wird am 22. und 23. Dezember gefeiert.“

Von Joachim Wilisch

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