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Das große Berufeschnuppern

1200 Jugendliche bei Ausbildungsmesse in Falkensee Das große Berufeschnuppern

Bei der 12. Auflage der Falkenseer Ausbildungsmesse präsentierten sich gestern knapp 70 Aussteller aus Industrie, Handel, öffentlichem Dienst und dem Dienstleistungssektor in der Stadthalle. Um die rund 1200 Jugendlichen an ihre Stände zu locken haben sich die Unternehmen einiges einfallen lassen.

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Schüler blicken hinter Regale und Kassen

Tischler-Azubi Tom Specht und Maler-Azubi Phil Fabry (r.) erklärten den Schülern ihre Berufe.

Quelle: Laura Sander

Falkensee. „Boah, da gibt es was mit Videospielen!“ Eine Traube aus Jugendlichen mit interessierten Gesichtern und aufmerksamen Augen hat sich vor dem Stand der „School for Games“ aus Berlin gebildet. Zum ersten Mal auf der Falkenseer Praktikums- und Ausbildungsmesse vertreten, gehörte der Stand von Felix Wittkopf bereits zu den beliebtesten, vor allem unter den männlichen Messebesuchern. „Na klar ist unser Stand vor allem für Jungs interessant. Viele sind dann aber doch eher Zocker, als tatsächlich Spieleentwickler.“

Bei Panther Packaging konnten die Jugendlichen am Glücksrad drehen

Bei Panther Packaging konnten die Jugendlichen am Glücksrad drehen.

Quelle: Laura Sander

Bei der 12. Auflage der Veranstaltung präsentierten sich gestern in der Falkenseer Stadthalle knapp 70 Aussteller aus Industrie, Handel, öffentlichem Dienst und dem Dienstleistungssektor. Um die rund 1200 Jugendlichen an ihre Stände zu locken haben sich die Unternehmen einiges einfallen lassen. Bei Panther Packaging aus Wustermark konnten Fußbälle aus Pappe gebastelt und am Glücksrad gedreht werden. Florian Hahn, Auszubildender bei der Mosolf Gruppe in Ketzin, hatte eigens für den Messeauftritt eine ganze Motorhaube lackiert und aufgebaut. Mit einem Poliergerät konnten die Besucher dann selbst Hand anlegen. „Es ist immer gut den Jugendlichen Action zu bieten“, so Hahn. Action gab es auch an den Ständen von Tischler-Azubi Tom Specht und Maler-Azubi Phil Fabry, die mit einem Lachen und viel guter Laune die Fragen der Besucher beantworteten, sie sägen, hobeln und malen ließen. „Ich denke, wir haben als Azubis einen engeren Draht zu den Jugendlichen. Alles ist einfach entspannt“, so Specht. „Dass einige der jungen Besucher jedoch nur die Aufgaben abarbeiten, die sie von ihren Lehrern bekommen haben, finde ich nicht so toll. Die meisten zeigen aber schon echtes Interesse.“

Lara und Joana (recht) lauschen interessiert den Erklärungen von Schulleiterin Ines Kunert

Lara und Joana (recht) lauschen interessiert den Erklärungen von Schulleiterin Ines Kunert.

Quelle: Laura Sander

Lara und Joana vom Nauener Goethe Gymnasium zum Beispiel. Sie zog es zum Stand des Mediencolleges aus Berlin. Verschiedene Stoffproben zum Anfassen und das Fachwissen von Schulleiterin Ines Kunert fesselten die Mädchen. „Ich habe schon öfter mit meiner Oma genäht. Am kreatives Arbeiten mit Stoffen oder Computerprogrammen habe ich großes Interesse“, so Lara. Na klar hatte sich die 14-Jährige auch schon einen Prospekt am Stand der „School of Games“ gesichert. „Am Anfang habe ich auch nur meine Aufgabenliste bearbeitet. Jetzt aber habe ich Stände gefunden, die mich auch wirklich interessieren, da wird das nebensächlich“, so die 14-jährige Schülerin. Sich frühzeitig über eine Ausbildung oder einen Praktikumsplatz zu informieren, finden beide sehr wichtig.

Unter dem fachmännischen Blick von Azubi Florian Hanh konnten die Besucher sich im Polieren versuchen

Unter dem fachmännischen Blick von Azubi Florian Hanh konnten die Besucher sich im Polieren versuchen.

Quelle: Laura Sander

So sieht das auch Frisco Kegel aus Rathenow. Er hatte seine Kinder für den Messebesuch gestern extra aus der Schule genommen. „Sie müssen sich ja informieren, sonst sitzen sie nach dem Schulabschluss da und wissen nicht was sie machen sollen. Praktika sind eine gute Sache, um die Kinder an das Berufsleben heranzuführen.“ Tochter Lisa war besonders von der Firma Bombardier begeistert: „Da könnte ich mir schon vorstellen ein Praktikum zu machen, obwohl Hennigsdorf ganz schön weit weg ist so ohne Auto.“

Von Laura Sander

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