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Das große Knattern

200 Motorradfreunde beim Biker-Gottesdienst in Rathenow Das große Knattern

235 Motorräder knatterten am Samstagnachmittag durch Rathenow. Bei der 12. Ausfahrt durch die Rathenower Innenstadt nahmen nicht nur moderne Maschinen, sondern auch auch historische Krafträder teil.

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Gut gesichert: Dieser finster drein blickende Hund bewacht die Motorräder der Biker.

Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow. 235 Motorräder knatterten am Samstagnachmittag durch Rathenow. Neben den modernsten Maschinen – Bürgermeister Ronald Seeger fuhr seine 2012er Kawasaki Z 1000 SX – nahmen an der Ausfahrt durch die Rathenower Innenstadt auch Rathenower mit historischen Krafträdern teil. Roland Ueberschär fährt seinen Berlin-Roller „SR 59“ aus Ludwigsfelde, Baujahr 1962, schon seit Jahren. Aus Eggersdorf bei Strausberg kam Sven Lehmann mit seiner Maschine. Seine Tochter Alicia hat ihre eigene Lederkluft. Immer wieder begleitet sie ihren Vater bei Fahrten. „Das schnelle Fahren macht Spaß“, sagte die Achtjährige. Die Anfahrt nach Rathenow dauerte zwei Stunden. Die Blicke aller Motarrad-Fans zog die optisch stark veränderte Maschine des Rathenowers René Schwulow auf sich, die stark an eines der verrosteten Vehikel aus dem Science-Fiction-Film „Mad Max“ erinnerte.

Andreas Rothe vom Kawasaki Motorrad-Shop in Rathenow organisiert die Ausfahrt bereits zum 12. Mal. Nach einer kurzen Spritztour und anschließendem Bikergottesdienst trafen sich die Teilnehmer wieder auf dem Gelände in der Waldemarstraße. Die Musik spielte dieses Jahr die Schülerband „Why Not“ von der Bürgelschule.

Den Gottesdienst zum Saisonabschluss in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gestaltete Pfarrer und Biker Andreas Buchholz. „Er mahnte die Anwesenden, auf ihren Maschinen nicht schneller zu fahren, als der eigene Schutzengel fliegen kann. Die Organisation des diesjährigen Bikertreffens war für Andreas Rothe nicht einfach. „Nachdem wir die Veranstaltung im September beim Landkreis angemeldet hatten, erhielten wir vier Wochen später eine Ablehnung – wir mussten eine zusätzliche Versicherung abschließen“, sagte Andreas Rothe in seinem Schlusswort im Gottesdienst. „Die Genehmigung kostete dann 70 Euro, anstatt wie bisher 10,20 Euro. Ich hoffe da auf Eure Unterstützung.“

Von Uwe Hoffmann

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