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Das rätselhafte Loch in der Donaustraße

Falkensee Das rätselhafte Loch in der Donaustraße

Es hat einen Durchmesser von fast 30 Zentimeter und ist einen halben Meter tief. Wie das Loch in die Falkenseer Donaustraße kam, weiß niemand. Leitungen mit Trinkwasser oder Abwasser scheinen nicht betroffen zu sein.

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Das rätselhafte Loch in der Donaustraße.

Quelle: Julian Stähle

Falkensee. „Das Loch ist rätselhaft, aber nicht dramatisch“, so fasste Christian Becker, technischer Leiter der Owa (Osthavelländische Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung) Falkensee, am Sonntag die Ereignisse in der Falkenseer Donaustraße zusammen. Dort hatten am Freitag Anwohner ein Loch in der Schotterstraße gemeldet, es hatte einen Durchmesser von etwa 20 bis 30 Zentimeter und war einen guten halben Meter tief. Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert.

Das Loch in der Schotterstraße

Das Loch in der Schotterstraße.

Quelle: Julian Stähle

Die Ursache war für die Feuerwehrleute zunächst unklar. Die Owa wurde aufgefordert, der Sache auf den Grund zu gehen und zu prüfen, ob eventuell ein Rohrbruch zu dem Loch geführt haben könnte. „Wir waren vor Ort und haben uns die Stelle angesehen“, sagte Christian Becker, das Loch lag jedoch recht weit weg von Leitungen, sowohl von der Trinkwasser-, als auch von der Abwasserleitung. „Wenn eine Trinkwasserleitung betroffen gewesen wäre, hätte Wasser sprudeln müssen“, sagte Becker, auch das Abflussverhalten bei Abwasser zeigte keine Auffälligkeiten. „Wir gehen davon aus, dass keine Leitungen betroffen sind.“ Die Falkenseer Feuerwehr hatte am Freitag Wasser in das Loch geleitet.

Zu den alltäglichen Einsätzen gehörte dieser nicht, so Einsatzleiter Daniel Brose. „So einen Einsatz hatten wir noch nicht so oft, nun ist es wichtig, die Ursache zu klären und die Gefahr zu beseitigen.“ Nun soll es am Montag erneut eine Inspektion der Donaustraße geben, die Schotterstraße war vor einigen Wochen glattgeschoben worden, da hatte es keine Auffälligkeit gegeben.

Mit der Stadt will die Owa nun weitere Schritte besprechen. „Wahrscheinlich muss die Stelle auf etwa 1,50 Meter aufgegraben werden, um die Ursache des Loches zu finden“, vermutet Becker. Die Stelle in der Straßenmitte ist derweil abgesperrt.

Von Marlies Schnaibel

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