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Debatte in Brieselang über beste Gehweg-Seite

Lange Straße soll sicherer werden Debatte in Brieselang über beste Gehweg-Seite

Die Gemeinde Brieselang will in der Lange Straße zwischen Bahn- und Falkenstraße einen Gehweg sowie eine Straßenbeleuchtung errichten. Jetzt muss noch geklärt werden, auf welcher Straßenseite gebaut wird. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

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Die Gemeinde will die Straßen sicherer machen.

Quelle: Andreas Kaatz

Brieselang. Damit die Anwohner und insbesondere die Schulkinder künftig sicherer die Lange Straße entlang kommen, plant die Gemeinde dort den Bau eines Gehweges und die Errichtung einer Straßenbeleuchtung. Ins Auge gefasst hat man dabei den Abschnitt zwischen Bahn- und Falkenstraße. Dabei handelt es sich um eine Strecke von insgesamt 1140 Meter. Wie das Bauamt sagt, gibt es in der Lange Straße derzeit keinen befestigten Gehweg, und die vorhandene Beleuchtung ist mangelhaft.

Der Gemeindentwicklungsausschuss hat sich jetzt mehrheitlich dafür ausgesprochen, den Gehweg auf der linken Seite – in Richtung Falkenstraße gesehen – anzuordnen. Das hätte nämlich mehrere Vorteile. So ist die zur Verfügung stehende Fläche zwischen Grundstück und Fahrbahn breiter. Einengungen aufgrund von Bäumen sind nur in einigen Fällen erforderlich. Zudem ist eine bessere Versickerung des Regenwassers möglich, und auch die Kosten wären geringer – rund 446 000 Euro gegenüber 465 000 Euro.

Nachteile wäre indes unter anderem, dass es keine direkte Anbindung an andere Gehwege wie etwa in der Bahnstraße, am Paul-Mewes-Damm und in der Karl- Marx- Straße gibt. So müssten Querungsmöglichkeiten geschaffen werden, damit insbesondere die Kinder sicher die anderen Gehwege erreichen können.

Das ist hingegen bei der zweiten Variante anders. Dort ist eine direkte Anbindung an vorhandene Gehwege gegeben. Allerdings ist der Platz auf der rechten Seite geringer, so dass der Gehweg an zahlreichen Stellen von 1,52 Meter auf 1,20 bis 1,40 Meter eingeengt werden müsste. Auch könnten die Bäume durch Bau und Nutzung des Gehweges Schaden nehmen. Außerdem ist eine Trafostation umzusetzen, was in den Kosten von 165 000 Euro aber schon eingepreist ist.

Zudem wäre wegen der zahlreichen Einengungen im Gegensatz zur anderen Variante eine Förderung im Rahmen der Schulwegsicherung noch unklar.

Von Andreas Kaatz

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