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Dem Himmel so nah

Rathenow: Eine Testfahrt mit dem Buga-Skyliner Dem Himmel so nah

Nachdem der Buga-Skyliner in den letzten Wochen zehntausende Brandenburger und ihre Gäste in luftige Höhen beförderte, steht die höchste mobile Aussichtsplattform der Welt nun bis 23. August in der Optikstadt Rathenow. Wer also beeindruckende Ausblicke über das Westhavelland erleben will, sollte diese Fahrt gen Himmel nicht versäumen.

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Mühlenhof, Lange Brücke, Sankt-Marien-Andreas-Kirche von oben.

Quelle: M. Kniebeler

Rathenow. Sanft schwebt die gläserne Kapsel in die Höhe. Die Bühne im Mühlenhof wird immer kleiner, das Gewusel der Menschen am Boden verliert sein hektisches Gepräge. Die Schiffe am Kino-Anleger gleichen auf einmal den sprichwörtlichen Nussschalen. Und die Farbanordnung des Stadtplatzes im Optikpark hat man so klar strukturiert noch nie wahrgenommen.

Nachdem der Buga-Skyliner in den letzten Wochen zehntausende Brandenburger und ihre Gäste in luftige Höhen beförderte, steht die höchste mobile Aussichtsplattform der Welt nun bis 23. August in der Optikstadt Rathenow. Wer also beeindruckende Ausblicke über das Westhavelland erleben will, sollte diese Fahrt gen Himmel nicht versäumen.

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Wie überhaupt die Welt aus 70 Metern Höhe sehr ordentlich aussieht: Die Berliner Straße eine gerader Strich, der die Stadt von West nach Ost durchschneidet. Die Rhinower Berge am Horizont eine klare Linie. Die Havel tatsächlich ein blaues Band – eines, das sich wie eine überdimensionale Natter durchs Gelände schlängelt. Und dann die Türme. Plötzlich ist man mit ihnen auf Augenhöhe: Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche ganz nah, schräg versetzt dahinter lugt die neue Spitze der Auferstehungskirche aus dem Weinbergwald, und der Bismarckturm in der Ferne war noch nie zu übersehen.

Es ist – aus der Vogelperspektive betrachtet – eine friedliche Welt. Die Landschaft fruchtbar und üppig – allein die Staubfahne, die ein Traktor auf dem Feld hinter sich herzieht, lässt ahnen, dass es lange nicht geregnet hat. Die Farben strahlen trotzdem. Leuchtend schieben sich, je höher die Kanzel steigt, die bunten Beete des Optikparks in den Blick, sattgrün ist der Wald. Hinten überspannt der Bogen der Weinberg-Brücke majestätisch den Fluss. Sieben erhabene Minuten – im wahrsten Sinne des Wortes.

Von Markus Kniebeler

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