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Friedlicher Protest

Zwei Demonstrationen in Nauen Friedlicher Protest

Erneut gab es im Zusammenhang mit dem Bau des Asylbeweberheimes am Waldemardamm in Nauen eine Protestkundgebung. Gleichzeitig formierten sich am Rathaus Gegendemonstranten, die die angekündigten Flüchtlinge willkommen heißen.

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Die Befürworter des Asylbewerberheimes war in der Mehrheit.

Quelle: Christian Pörschmann

Nauen. Innerhalb von 14 Tagen veranstalteten Vertreter von „Wir für Nauen“ eine zweite Protestkundgebung gegen den Bau eines Asylbewerberheimes in Nauen. Etwa 70 Teilnehmer zogen unter dem Motto “Gegen die Willkür von oben“ am Freitagabend durch die Stadt. Parallel hatten sich etwa 110 Bürger am Rathaus versammelt, die die Asylbewerber und Flüchtige in der Stadt Nauen willkommen heißen wollen. Darunter Vertreter der Vereine Mikado und Humanistischer Freidenkerbund sowie Stadtverordnete mehrerer Parteien und der Linke-Bundestagsabgeordnete Harald Petzold. Die Polizei sicherte beide Demonstrationen ab. Es gab bis zum frühen Abend keine Ausschreitungen. Laut der Nauener Linken-Abgeordneten Susanne Schwanke-Lück hätten die Gegner des Flüchtlingsheimes in dem Protestzug die Reichskriegsflagge mitgeführt und hochgehalten: „Ich habe mich gewundert, dass die Polizei dabei nicht eingegriffen hat.“

Am Waldemardamm in Nauen baut der Landkreis Havelland eine Unterkunft für 220 bis 250 Asylbewerber, die im nächsten Jahr fertig sein soll.

Von Christian Pörschmann

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