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Havelland Den Kopf über Wasser gehalten
Lokales Havelland Den Kopf über Wasser gehalten
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00:39 27.06.2015
Vor allem in der ersten Halbzeit hatten die Falkenseer (in Schwarz-Grün) in der Abwehr alle Hände voll zu tun. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Falkensee

Es drohte eher eine Wasserschlacht zu werden als ein Fußballspiel. Nachdem am Dienstag schon den ganzen Tag schlechtes Wetter herrschte, begann es rund eine Stunde vor dem mit Spannung erwarteten Testspiel des gastgebenden Brandenburgligisten SV Falkensee-Finkenkrug gegen die Profis vom Zweit-Bundesligisten 1. FC Union Berlin in Strömen zu regnen. Der Andrang vor dem Sportplatz an der Ringpromenade war trotzdem groß, später wurde eine offizielle Zuschauerzahl von 2000 verkündet. Das Regenwetter hat den gastgebenden Verein aber wohl an die 500 Besucher gekostet. Alle diejenigen, die nicht gekommen waren, verpassten einen kurzweiligen Kick, den der haushohe Favorit aus der Hauptstadt mit 8:1 (6:0) gewann. Mit dem Ergebnis waren am Ende eher die unterlegenen Falkenseer zufrieden.

Letztlich war es wohl eher gut, dass die Union-Profis etwas verspätet in der Gartenstadt eintrafen. Wegen des dichten Verkehrs wohl auch wegen des Besuchs der englischen Queen. So begann das Spiel 15 Minuten als geplant, was den Vorteil hatte, dass nach etwa einer weiteren Viertelstunde der Regen aufhörte. Zu diesem frühen Zeitpunkt führten die Unioner bereits mit 4:0. Für die Falkenseer war Arges zu befürchten. Eine deutliche Niederlage im zweistelligen Bereich drohte, auch noch nach dem 0:6-Halbzeitstand aus Gastgebersicht. Doch dazu sollte es nicht kommen.

Die Berliner wechselten nach den ersten 45 Minuten fast komplett durch, weil deren Trainer Norbert Düwel alle mitgereisten Spieler, darunter auch mehrere Neuzugänge, in Aktion sehen wollte. Doch mit der zweiten Halbzeit riss bei den Profis aus der 2. Bundesliga plötzlich der Spielfaden. Der Versuch des Falkenseer Stürmers Fabian Rübekohl aus weiter Entfernung in der 48. Minute hätte gegen den weit vor seinem Gehäuse postierten Union-Keeper wohl den Weg ins Tor gefunden, wenn er etwas schärfer gewesen wäre. Nach einer Stunde gelang den unterklassigen Gastgebern dann doch der umjubelte Ehrentreffer zum 1:6, als der schnelle Patrick Lenz auf der rechten Seite mit Ball seinem Gegenspieler enteilte und allein vor dem Torwart die Nerven behielt.

Auch in der Folge fanden die Unioner lange Zeit kein Mittel, die gut stehende Abwehr der Falkenseer und ihren stark haltenden Torwart Stefan Demuth zu überwinden. Fast sah es schon danach aus, als sollten die Gastgeber die zweite Halbzeit gewinnen. In den letzten fünf Minuten erzielten die Gäste dann aber doch noch zwei Treffer. Union-Coach Düwel war nach dem Abpfiff noch kurz mürrig wegen dem schlechten Auftritts seines Team in der zweiten Hälfte. Am Ende herrschte aber allseits Zufriedenheit, auch bei Polizei, Ordnern und Fans, weil alles um das Spiel herum reibungslos und sehr harmonisch abgelaufen ist.

Von Axel Eifert

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