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Der Ausbau des Rosenwegs liegt gut im Plan

Premnitz Der Ausbau des Rosenwegs liegt gut im Plan

Die Bauzeit für den Rosenweg in der Premnitzer Siedlung, dessen Erneuerung am 3. Mai begonnen hat, ist jetzt zur Hälfte herum. Obwohl wegen des hohen Grundwasserstandes die Absenkpumpen auf vollen Touren laufen müssen, liegt der Baufortschritt noch gut im Plan. Geht es so weiter, ist wie geplant im November alles fertig.

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Die Pflasterarbeiten, die an der Thomas-Mann-Straße begonnen haben, sind mittlerweile bis zum Reiherstieg voran gekommen.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Beim Ausbau des Rosenwegs in der Premnitzer Siedlung könnte rein zeitlich gesehen jetzt Bergfest gefeiert werden. Die Arbeiten am einzigen Straßenbauprojekt der Stadt in diesem Jahr haben am 3. Mai an der Thomas-Mann-Straße begonnen und sollen im November abgeschlossen werden. Der Wasser- und Abwasserverband Rathenow bringt gleichzeitig seine Leitungen im Rosenweg auf den neusten Stand. Die Trinkwasserleitung sei bereits vollständig bis zum Anger hin verlegt, teilt Monika Gettel vom Sachgebiet Tiefbau der Stadt mit.

Derzeit laufe die Verlegung der neuen Schmutzwasserleitung auf vollen Touren. Gearbeitet wird hier auf dem letzten Abschnitt zwischen Heideweg und Anger. Wie Monika Gettel berichtet, stehen die Arbeiten derzeit sehr unter dem Einfluss hoher Grundwasserstände. Das Abpumpen müsse deshalb mit aller verfügbaren Leistung erfolgen. Aus diesem Grund habe es ein paar Verzögerungen gegeben, die Arbeiten insgesamt liegen aber immer noch im Zeitplan. Weil die Verlegearbeiten am tiefsten Punkt angefangen haben und die Gräben Schritt für Schritt weniger tief werden, geht man davon aus, in naher Zukunft aus dem Bereich des Grundwassers heraus zu sein.

Bis Heideweg ist die neue Schmutzwasserleitung schon im Boden

Bis zum Heideweg ist die neue Schmutzwasserleitung schon im Boden. Die Pflasterarbeiten sind von der Thomas-Mann-Straße her bis zum Reiherstieg voran gekommen. Vom Reiherstieg bis zum Heideweg sind die neuen Straßenborde schon drin und die Tragschicht der Straße ist aufgebracht. Die Zufahrten zu den Grundstücken werden vorbereitet. In der nächsten Woche sollen auf diesem Abschnitt die Pflasterarbeiten beginnen.

Jetzt erst wurde bekannt, dass es auch eine archäologische Begleitung der Bauarbeiten gibt. Man befindet sich dort im Bereich des Bodendenkmals Premnitz Nummer 4, erklärt Sven Deventer, der Bauleiter des Wasser- und Abwasserverbandes. Es gebe Auflagen des Denkmalschutzes, weil man sich im Bereich von Urnengräbern aus der Bronze- und Eisenzeit sowie in einem Siedlungsraum aus dem slawischen Mittelalter befinde. Sollte etwas Denkmalschutzwürdiges gefunden werden, müsse es von Fachleuten dokumentiert und geborgen werden.

Zehn Straßen in der Siedlung sind bald erneuert

Wenn der Rosenweg fertig ist, sind in der Premnitzer Siedlung seit der Wende insgesamt zehn Straßen erneuert worden.

Zwei Drittel aller Straßen in der Siedlung sind dann neu gemacht.

Im nächsten Jahr wird die Planung für den Ausbau des Eichen-, des Heide- und des Akazienweges in der Siedlung erarbeitet.

Ausgebaut werden sollen die drei Straßen dann im Jahr 2020.

In der Siedlung müssten danach nur noch der Försterweg und die Uferstraße erneuert werden.

Die Straßenbeleuchtung am Rosenweg ist noch in einem guten Zustand und wird nicht ersetzt.

Weil im Fahrbahnbereich die oberste Schicht bis zu 50 Zentimeter abgetragen werde, seien Befunde zu erwarten, sagt Sven Deventer. Bislang sei eine vereinzelte Urne gefunden worden. Es gebe eine ständige archäologische Begleitung. Das funktioniere gut, aus denkmalschützerischeren Gründen habe es bislang keine längeren Standzeiten gegeben.

In der Premnitzer Siedlung sind schon viele Straßen ausgebaut worden, aber kein Abschnitt war bislang so umfangreich wie der Rosenweg. Das Ausbaustück ist 450 Meter lang. Die Fahrbahn wird wie bislang immer in der Siedlung als gepflasterte Mischverkehrsfläche ausgeführt, die Fußgänger und Fahrer gemeinsam benutzen. Als Summe für den Straßenbau hat die Stadt 220 000 Euro in den diesjährigen Haushalt eingestellt. Durch die Erhebung von Anliegerbeiträgen sollen aber noch in diesem Jahr 100 000 Euro wieder herein geholt werden. Die Vorausleistungsbescheide, so der Fachbegriff, sind den Anwohnern bereits zugestellt worden.

Von Bernd Geske

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