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Der Frühling naht: Die Gartenstadt blüht auf

Falkensee Der Frühling naht: Die Gartenstadt blüht auf

Zaghaft strecken erste Krokusse ihre kleinen Köpfchen aus der Erde. Die Frühblüher machen die Falkenseer Bahnhofstraße pünktlich zum bevorstehenden Frühlingsanfang am Montag ein kleines bisschen bunter. Eine Freude für jeden wintermüden Autofahrer, Radler oder Fußgänger.

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Floristin Doreen Althof vom Blumenkorb in der Kremmener Straße hat gut zu tun – die bewährten Klassiker sind besonders beliebt.

Quelle: Laura Sander

Falkensee. Zaghaft strecken erste Krokusse ihre kleinen Köpfchen aus der Erde und machen die Falkenseer Bahnhofstraße pünktlich zum bevorstehenden Frühlingsanfang am Montag ein kleines Bisschen bunter. Eine Freude für jeden wintermüden Autofahrer, Radler oder Fußgänger.

6000 Frühlingsblüher

Gesteckt wurden die Krokusse bereits im vergangenen Herbst neben Tulpen, Anemonen, Scilia, Osterglocken oder Narzissen. 6000 Frühlingsblüher haben die Mitarbeiter des Falkenseer Grünflächenamtes im gesamten Stadtgebiet in den Boden gebracht. Nicht mehr lange und die Grünflächen am Elsterplatz, am Bahnhof, am Storchenplatz, am Falkenhagener Anger, an der Hansastraße, dem Asternplatz, dem Rathausplatz oder der Coburger Straße verwandeln sich in farbenfrohe Blumenmeere. Darüber informierte jetzt Fachbereichsleiterin Ina Neitzel.

Krokusse sprießen in der Falkenseer Bahnhofstraße

Krokusse sprießen in der Falkenseer Bahnhofstraße.

Quelle: Laura Sander

Auch erste Blumenkästen werden in diesen Tagen gerne bepflanzt. Das vermeintlich sonnige Wetter verleitet dazu den Frühling auch in den heimischen Garten oder auf den Balkon zu holen. Doch die alte Bauernregel zumindest die Eisheiligen abzuwarten, die in diesem Jahr vom 11. bis 15. Mai stattfinden, hält einige von verfrühten Bepflanzungsaktionen ab.

Floristin Doreen Althof vom Falkenseer Blumenkorb kann jedoch beruhigen: „Alle Frühlingsblüher, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht oder auch Hornveilchen können bedenkenlos gepflanzt werden. Mit Kräutern, Hortensien oder sonstigen anderen Blumen würde ich jedoch tatsächlich bis nach den Eisheiligen warten“, so die 32-Jährige. Doch selbst wenn eine Blume kalten Temperaturen ausgesetzt sein sollte, ist, so die Expertin, noch nicht alles verloren.

Trends im Blick

„Die Pflanze ist nicht gleich erfroren, wenn sie einmal Frost abbekommen hat, nur mit der Blütenpracht ist es für dieses Jahr dann vorbei. Im nächsten Jahr kommt sie wieder zurück – man muss nur Geduld aufbringen“, lacht die Floristin, die täglich zum Großmarkt nach Potsdam fährt und ständig die neusten Trends, Formen und Farben im Blick hat. „Ich versuche schon jedes Jahr neue Kreationen, wie ungewöhnliche Farben, anzubieten.

Die Klassiker kommen bei meinen Kunden aber weiterhin am besten an“, sagt die Falkenseerin, die den kleinen Laden an der Kremmener Straße bereits seit neun Jahren führt. „Narzissen, Hyazinthen, Tulpen, Primeln oder auch die Schachbrettblume sind neben Hornveilchen und Stiefmütterchen die Verkaufsschlager im Frühling. Meine Mitarbeiterin und ich haben alle Hände voll zu tun.“

Hornveilchen und Tausendschönchen

Auch das Falkenseer Grünflächenamt macht den floralen Trend mit und hat für die Verschönerung der Gartenstadt insgesamt 270 Hornveilchen, 220 Stiefmütterchen, 170 Primeln, 120 Vergissmeinnicht und 320 Tausendschönchen angeschafft, die im Laufe der Woche auf die öffentlichen Blumenkübel der Stadt verteilt werden.

Doreen Althof freut sich über die bunte Pracht: „Ich wusste schon als Kind, dass ich mein Leben den Blumen widmen möchte. Schon meine Uroma hat hier in dem kleinen Laden gestanden und Blumen gebunden“, so die Falkenseerin, die auch die Pflege einiger Gräber auf dem direkt an ihr Geschäft angrenzenden Friedhof übernimmt. „Ich achte ganz besonders auf die Qualität der Pflanzen, denn wer billig kauft, kauft meist leider doppelt“, so die Fachfrau. Natürlich könne immer etwas schief gehen, denn schließlich habe man es bei den Blumen mit lebenden Organismen zu tun.

Von Laura Sander

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