Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Der Landrat und das Ende der Amtszeit
Lokales Havelland Der Landrat und das Ende der Amtszeit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:32 22.06.2015
Landrat Burkhard Schröder Quelle: MAZ
Anzeige
Rathenow

Zudem sollen bis dahin die neuen Zuschnitte der Landkreise feststehen. Kürzlich hat das Innenministerium seine Leitlinien dafür vorgelegt. Der Kreis Havelland würde in keinem Fall so bleiben, wie er ist. Vor wenigen Tagen hat das Kabinett in Potsdam zwei Gesetzentwürfe befürwortet, wonach es für hauptamtliche Bürgermeister und Landräte keine Höchstaltersgrenzen mehr geben soll.

Gegenwärtig noch liegt das Höchstalter für deren Wählbarkeit bei 62 und die Grenze für deren Amtsausübung bei 70 Jahren. Beides soll ersatzlos gestrichen werden. Innenminister Karl-Heinz Schröter wird zitiert: „Es ist für die Bürger nicht nachvollziehbar, dass 18-Jährige und über 70-Jährige zwar in Bund und Land ein Parlamentsmandat oder Regierungsamt ausüben können, aber nicht an der Spitze einer Kommune stehen dürfen.“

Burkhard Schröder selbst wollte sich nicht äußern zur angestrebten Erhöhung der Altersgrenzen. Er hat aber auf seine Aussagen verwiesen, die er im Mai bei einem Interview mit dieser Zeitung gemacht hat. Nach seinem 65. Geburtstag werde er mit seiner Familie darüber sprechen, wie lange er noch im Amt bleiben wird, hat er gesagt. Gegenwärtig sei das Ende seiner Zeit als Landrat noch „völlig offen“.

Gewählt bis 2017

Landrat Burkhard Schröder ist am 14. September 2009 vom Kreistag in seinem Amt bestätigt worden.
Da Landräte für acht Jahre gewählt werden, endet seine Amtszeit 2017.
Seit 2010 gibt es im Land die Direktwahl der Landräte. Sie werden nicht mehr von den Kreistagen gewählt.
Die nächste Kommunalwahl findet wahrscheinlich im Frühjahr 2019 statt.

Im September 2009 war Burkhard Schröder vom Kreistag für eine dritte Amtszeit gewählt worden. Sie würde im Herbst 2017 enden. Hier tut sich eine zeitliche Lücke auf bis zur nächsten Kommunalwahl 2019, die viele Landräte betrifft. Sollte man im Herbst 2017 Landräte wählen, um sie im Frühjahr 2019 in neuen Strukturen schon wieder neu wählen zu lassen?

Die Frage, ob erwogen wird, die Landräte mit einer Übergangsregelung bis 2019 weiter amtieren zu lassen, hat Wolfgang Brandt, stellvertretender Pressesprecher des Innenministeriums, nicht beantwortet. „Wir stehen erst am Anfang der Debatte über die Strukturreform“, hat er gesagt. Die Frage der Landräte sei dabei eine von vielen, die gelöst werden müssen.

Von Bernd Geske

Havelland Kriminelle haben es in Falkensee auf Kleintransporter abgesehen - Werkzeuge bei Dieben begehrt

Der Sommer ist Hochsaison auf dem Bau. Das wissen auch Kriminelle, die in Falkensee vermehrt Kleintransporter aufbrechen und hochwertiges Gerät stehlen. An einer zu geringen Zahl eingesetzter Polizeibeamter liege das nicht, sagt das Brandenburger Innenministerium.

21.06.2015
Havelland Wisent „Bramelow“ lebt in der Döberitzer Heide - Bulle sucht Frau

“Bramelow“ ist ein richtiger Bulle. Genauer gesagt, ist er ein Wisent-Bulle. Das Patentier von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat nun die Länder gewechselt und ist ein echter Brandenburger geworden. Sein neues Zuhause hat er in der Döberitzer Heide (Havelland). Bald wird er geschlechtsreif und soll zur Erhaltung seiner Art beitragen.

20.06.2015
Havelland Frühstück in der Schule - 500 Sandwiches für 500 Schüler

Seit drei Jahren gibt es an der Falkenseer Diesterweg-Grundschule vor dem Unterricht ein kostenloses Frühstück. Der Verein „Brotzeit“ organisiert die Lebensmittel, geschmiert werden die Brote in der Früh von ehrenamtlich wirkenden Frauen. Am Freitag gab es zum Schulhoffest 500 Sandwiches für 500 Schüler.

22.06.2015
Anzeige