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Der Optikpark wird bugatauglich

Für eine Million Euro wird das Geländ am Schwedendamm aufgewertet Der Optikpark wird bugatauglich

Wenn von den Rathenower Investitionen im Vorfeld der Bundesgartenschau 2015 die Rede ist, dann stehen meist die Umgestaltung des Weinbergs und der Bau der Brücke zwischen selbigem und dem Schwedendamm im Mittelpunkt. Aber auch der Optikpark wird zur Eröffnung der Buga ganz anders aussehen.

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Der Optikpark aus der Vogelperspektive. Im kommenden Jahr wird hier gebaut.

Quelle: Promo

Rathenow. Beim Weinberg werden knapp 15 Millionen Euro verbaut. Daneben nimmt sich die Million, die eingesetzt wird, um den Optikpark auf Vordermann zu bringen, geradezu bescheiden aus. Was nicht heißt, dass sich auf dem rund neun Hektar großen Gelände nichts tut. Ab dem kommenden Jahr werden Garten- und Landschaftsbauer das Heft in die Hand nehmen. Allerdings geht es auf dem Areal am Schwedendamm nicht so sehr um Neugestaltung. Denn an dem Geländekonzept, das im Lagajahr 2006 so erfolgreich war, muss nicht viel verändert werden.

Aber natürlich sieht der Optikpark nach acht Jahren Dauerbetrieb nicht mehr so frisch aus wie am Anfang. Nach Auskunft von Hans-Jürgen Lemle, dem Rathenower Buga-Beauftragten, sind seit der Landesgartenschau rund eine Million Menschen über das Areal am Schwedendamm flaniert. Die haben Spuren hinterlassen. Und natürlich hat auch die Witterung, haben Hitze, Regen und Frost, der Freiluftanlage zugesetzt.

Sanieren und reparieren lautet also die Devise. So werden die Wege im Optikpark abgefräst und mit einer neuen wassergebundenen Deckschicht versehen. Das soll im Herbst des kommenden Jahres passieren. Die breite Uferpromenade am Karpfenteich, die vom Blauen Café zum Rolf'schen Fernrohr führt, wird sogar asphaltiert.

Alle Teile aus Holz -  vor allem die der Weltzeituhr nachempfundene Steganlage im Karpfenteich, aber auch das Holzdeck, auf dem die Strandkörbe stehen, werden ausgebessert oder komplett erneuert. Und auch den Spielgeräten im nördlichen Bereich des Geländes steht eine Komplettsanierung bevor. Das hölzerne Innenleben des Schubleichters, über den auch 2015 die Besucher auf das Parkgelände gelangen, wird erneuert.

Zwar beginnen viele der genannten Arbeiten bereits im kommenden Frühjahr, aber bis zur Sommersonnenwende des kommenden Jahres (22. Juni) soll zumindest der nördliche Teil des Optikparks für Besucher geöffnet bleiben. Zugänglich sein werden der Stadtplatz, das Weiße Café, der Floßanleger, die Spielgeräte und Strandkörbe. Das Blaue Café allerdings wird im kommenden Jahr gar nicht öffnen, weil es unmittelbar an der Baustelleneinfahrt liegt und man die Gäste nicht in Lärm und Dreck bewirten will.

Neu bespannt werden die Farbskulpturen, neu bepflanzt werden die Strahlenbeete. Was sich die Gärtner des Buga-Zweckverbandes einfallen lassen, das weiß auch Hans-Jürgen Lemle noch nicht. Aber dass es schön wird, dass es spektakulär wird, daran hat er keinen Zweifel.

Kommentar: Bewährte Mischung

Als 2006 die Laga in Rathenow stattfand, da waren die Besucher begeistert von dem Gelände am Schwedendamm. Die Mischung aus Gewachsenem und Innovation, aus Natur und Technik war stimmig. Nach der Gartenschau hat das Optikpark-Team die Besucher mit ebendieser Mischung überzeugt. Da ist es nur folgerichtig, dass man mit diesem Erfolgsrezept auch die Buga bestreiten will. Natürlich wird das Gelände aufpoliert. Aber an dem Ursprungskonzept wird nicht herumgedoktert. Die Bäume, die Beete, die Flöße auf dem Havel-Altarm – das alles bleibt ebenso erhalten wie die Ausstellungsteile, die auf die optische Tradition hinweisen. Um es mit den Engländern zu sagen: „Never change a winning team!“

Von Markus Kniebeler

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Geschäftsführung legt Wirtschaftskonzept vor

Vom Rotstift bleibt der Optikpark nicht verschont. Ab 2016 will die Stadt den Jahreszuschuss um 340.000 Euro auf 420.000 Euro reduzieren. Damit die Einsparungen den Park und die Mitarbeiter nicht willkürlich treffen, hat die Geschäftsführung das Betriebskonzept überarbeitet. 

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