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Havelland Kinder feierten auf der Bühne mit
Lokales Havelland Kinder feierten auf der Bühne mit
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21:07 28.02.2016
Die Kinder hatten auf der Bühne mit Agga Knack ihren Spaß. Quelle: Foto: Uwe Hoffmann
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Rathenow

Das Reinhard-Lakomy-Ensemble machte schon mehrfach mit dem „Traumzauberbaum“ Station im Kulturzentrum. So im Februar 2011 mit der Tour zum 30. Jubiläum der Lieder-Geschichten um den Baum, an dem Traumzauberblätter wachsen und den drei Waldgeistern. Damals stand der zwei Jahre später verstorbene Schöpfer Reinhard Lakomy noch selbst mit auf der Bühne. Das für 2013 geplante Konzert in Rathenow wurde nach Lakomys Tod auf 2014 verschoben. „Ich mag den ‚Traumzauberbaum’. Die Geschichten sind schön und das Bühnenbild so fantasievoll“, sagt Jette Born. Die achtjährige Rathenowerin kam schon zur Vorstellung vor zwei Jahren und wollte auch das Konzert zum 35. Jubiläum des „Traumzauberbaums“ nicht verpassen.

Am Samstagnachmittag feierten „Waldwuffel“ (Susi Wiemer) und „Moosmutzel“ (Olivia Winter) das Jubiläum im ausverkauften Theatersaal. Auch „Agga Knack“ (Viveca Lindhe), die wilde Traumlaus will mitfeiern. Aber sie „zappzerappt“ immer wieder heimlich Blätter vom Traumzauberbaum und wird deshalb von der Feier ausgeschlossen. In jedem der Zauberblätter ist ein Lied versteckt, das die zwei Waldgeister anstimmten. Dabei wurden die kleinen Zuschauer immer einbezogen. Schon beim ersten Lied „Schön, dass ihr da seid“ holten Waldwuffel und Moosmutzel die Kinder auf die Bühne. Die zwei Waldgeister und Agga Knack nahmen die Kinder über rund 20 Lieder-Geschichten mit auf eine 90-minütige Traumreise. Denn auch die diebische Traumlaus durfte dann doch mitfeiern. Als Waldwuffel und Moosmutzel alle blauen Blätter, die die Regenträume enthalten, vom Traumzauberbaum abreißen und wegwerfen, erzürnen sie damit „Zausel“, den Wolkengeist. Er sammelt alle Wolken ein. Und weil es jetzt nicht mehr regnet, droht der Traumzauberbaum zu vertrocknen. Und die Traumlieder können nicht mehr zu den Kindern fliegen. Agga Knack kann die Situation gerade noch retten. Sie hatte das letzte Regenblatt „zappzerappt“. Damit konnte das Jubiläum noch mit einer großen Polonaise mit den Kindern auf der Bühne gefeiert werden. Und eine zweite Glücksrakete wurde gemeinsam gezündet. So hatte die Kinderrevue noch eine kleine Lehre parat: Das Leben ist nur in all seinen Facetten schön und interessant. Und mit weniger Hass und Neid, die sich hinter den schwarzen Traumblättern verbergen, ist das Zusammenleben noch friedvoller. Nach dem Auftritt gaben Waldwuffel, Moosmutzel und Agga Knack noch Autogramme. „Dank Reinhard Lakomy verfügen wir über ein großes Repertoire“, so Greger, der auf der Bühne den Wolkengeist „Zausel“ spielt. „Seine Frau arbeitet gerade am Stück ‚Die Sonne’, mit dem wir nächstes Jahr auf Tour gehen. Auch die Geschichte ‚Mimmelitt, das Stadtkaninchen’ (1984) wird wieder auf die Bühne gebracht.“

1980 komponierte Reinhard Lakomy zu den Texten seiner Ehefrau Monika Ehrhardt-Lakomy die Kinderrevue „Der Traumzauberbaum“, die bekannteste der rund ein Dutzend musikalischen Geschichten für Kinder. Bereits 1978 nahmen beide die LP „Geschichtenlieder mit Paule Platsch“ auf. Mit „Der Traumzauberbaum 2“ entstand 2001 die zehnte Kinderlied-Geschichte. Zum 25- und 30-jährigen Geburtstag folgte jeweils ein Live-Album zu den Jubiläumstouren. Die Live-CD zum 35. Jubiläum konnten die Kinder auch nach dem Programm kaufen. Weitere Informationen unter www.traumzauberbaum.de.

Von Uwe Hoffmann

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