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Details zur Schulerweiterung

Dallgow-Döberitz Details zur Schulerweiterung

Der Dallgower Ausschuss für Bauen, Planung und Wirtschaft beschäftigte sich auf seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend noch einmal mit der Hort- und Grundschulerweiterung am Standort in der Steinschneiderstraße. Dabei ging es vor allem um Lärmschutz und die verkehrliche Anbindung.

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In Dallgow-Döberitz soll die Grundschule erweitert werden.

Quelle: Laura Sander

Dallgow-Döberitz. Der Dallgower Ausschuss für Bauen, Planung und Wirtschaft beschäftigte sich auf seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend noch einmal mit der Hort- und Grundschulerweiterung am Standort in der Steinschneiderstraße. Die Verwaltung stellte zunächst die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung vor, zu der Stellungnahmen von zwölf Behörden sowie die eines Anwohners vorlagen.

„Im Wesentlichen forderte das Landesumweltamt einige Anpassungen bezüglich des Lärmschutzes für die Schüler“, hieß seitens der Verwaltung. So sollten, wenn möglich, schutzwürdige Räume im neuen Gebäude, also die Klassenzimmer, von der Wilmsstraße abgewandt angeordnet werden oder die entsprechenden Fenster mit dem nötigen Schallschutz versehen werden. Auch für den Lärmschutz der Anwohner gab es Anregungen vom Landkreis. So sollen die sportlichen Außenanlagen, aber auch die Sporthalle nur bis 22 Uhr genutzt werden dürfen.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung wandte sich ein Anwohner an die Verwaltung, der eine zunehmende Lärmbelastung und einen „gravierend fortschreitenden Wertverlust“ seiner Immobilie befürchtet.

Eine wesentliche Nutzungsintensivierung werde sich durch die Erweiterung der Anzahl der Klassenräume und die Erneuerung und Vergrößerung der Sporthalle jedoch nicht ergeben, heißt es aus der Verwaltung.

Diskussionsbedarf hatten die Ausschussmitglieder anschließend beim Thema der verkehrlichen Anbindung und der Schaffung von Parkraum. Petra Budke von den Grünen betonte noch einmal, dass ihre Fraktion strikt gegen eine Öffnung der Lindenstraße zur Bahnhofstraße ist. Nach den jetzigen Plänen hält sich die Gemeinde diese Möglichkeit offen. Ursprünglich war diese entstanden, da es Überlegungen gab, die Steinschneiderstraße zu einer Einbahnstraße zu machen. In diesem Fall hätte die Lindenstraße als Entlastung für den abfahrenden Verkehr gedient. Diese Pläne gibt es derzeit allerdings nicht mehr. Dringender ist die Frage nach Parkflächen. „Wenn wir auf dem Gelände eine neue Sporthalle bauen, brauchen wir auch genügend Stellplätze“, betonte Ralf Böttcher (CDU). Wo genau diese angeordnet werden könnten, konnte am Dienstag noch nicht geklärt werden.

Von Danilo Hafer

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