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Bo(o)tschafter für die Buga

Die 7. Kanu- und Ruderwanderfahrt lockt fast 100 Wasserwanderer Bo(o)tschafter für die Buga

97 Wasserwanderer sorgten am Wochenende bei der siebten Buga Kanu- und Ruderwanderfahrt „Von Dom zu Dom – das blaue Band der Havel“ für stimmungsvolle Vorfreude auf die Bundesgartenschau 2015 im Havelland.

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Roy Wallenta (li.) und Norbert Oelschläger befestigten an einem blauen Paddel das Premnitz-Band.

Quelle: N. Stein

Havelland. Besser konnte es nicht sein: Gute Laune in blaue Buga T-Shirts verpackt wetteiferte mit herrlichem Wetter. 97 Wasserwanderer sorgten am Wochenende bei der siebten Buga Kanu- und Ruderwanderfahrt „Von Dom zu Dom – das blaue Band der Havel“ für stimmungsvolle Vorfreude auf die Bundesgartenschau 2015 im Havelland.

Zwei Tagesetappen mit einer Gesamtlänge von 90 Kilometern lagen vor den Kanuten und Ruderern, als Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Thiemann sie am Samstagmorgen in der Domstadt am Bootshaus des Vereins „Freie Wasserfahrer“ auf Reisen schickte. Reiseleiter zu Wasser war Holger Hundert aus Brandenburg. Er und Norbert Oelschläger aus Premnitz standen auch in diesem Jahr wieder an der Spitze des Organisationsteams der Flusssportveranstaltung, deren Teilnehmer in Kützkow eine Mittagspause einlegten. Nach der Rast ging die Havelwanderung weiter, durch die Schleuse Bahnitz nach Premnitz zur Uferpromenade, wo neben Bürgermeister Roy Wallenta, etliche Schaulustige sowie Kanusportler aus Rathenow mit Kaffee und Kuchen warteten. „Herzlich Willkommen in der Buga-Stadt Premnitz“, begrüßte Wallenta die Teilnehmer und ließ einen mit Likörfläschchen gefüllten Korb von Boot zu Boot reichen. Zuvor hatte er mit Norbert Oelschläger an einem blauen Paddel ein Premnitz-Band befestigt, so wie es die Oberhäupter von Brandenburg an der Havel, Rathenow, Havelberg und dem Amt Rhinow ebenfalls am Wochenende taten.

Zur siebenten Buga-Haveltour gekommen waren Wassersportler aus Düsseldorf, Ulm und Kaiserslautern, vom Bodensee und aus vielen anderen Gegenden Deutschlands. Havelländer waren natürlich auch dabei, wie Kerstin und Hartmut Faßelt. „Die Atmosphäre ist einfach phantastisch“, sagte das Ehepaar aus Stechow. „Weil es von Beginn an so war, haben wir auch alle Touren mitgemacht“, erzählten die beiden noch, bevor sie sich gemeinsam mit den anderen Wasserwandern auf den Weg machten nach Rathenow, wo noch eine Besichtigung der Buga-Brücke auf dem Programm stand und im Bootshaus vom Kanuverein das Nachtquartier aufgeschlagen wurde. Gestern ging die Wasserwanderung dann über Strodehne zum Endziel nach Havelberg.

Teilgenommen haben an der seit dem Jahr 2008 organisierten Buga Kanu- und Ruderwanderfahrt Wassersportler aus insgesamt 13. Bundesländern. „Eine bessere Werbung für die Buga kann es nicht geben“, meint Norbert Oelschläger zu einer großartigen Resonanz. Und es soll noch besser kommen. Norbert Oelschläger, Holger Hundert und das Organisationsteam haben bereits mit den Vorbereitungen für 2015 begonnen. Im Buga-Jahr sollen drei Kanu- und Ruderwanderfahrten „Von Dom zu Dom“ stattfinden. Und zwar nicht nur ein Wochenende, sondern eine ganze Woche lang sieht das Programm für jede Tour vor. „Wir wollen, dass die Teilnehmer die ganze Bugalandschaft zu sehen bekommen“, erläutert Oelschläger das Programm, zu dem auch Landausflüge, Abendveranstaltungen und gemütliche Stunden am Lagerfeuer gehören werden.

Von Norbert Stein

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