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Die Falkenseer Stadthallen-Crew

Türschließer bis Technikwartung Die Falkenseer Stadthallen-Crew

Die Gegefa-Stadthallen-Crew hat einen Blick für technische Details und große Zusammenhänge. Drei Mitarbeiter sorgen vor Ort dafür, dass in der neuen Falkenseer Stadthalle alles reibungslos läuft.

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Stadthallen-Crew der Gegefa : Marcel Vandamme, Bernadette Deistler und Thomas Herbst (von links).

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Tür auf, Tür zu. Trepp auf, Trepp ab. Zehn bis zwölf Kilometer läuft Bernadette Deistler am Tag durch die neue Stadthalle. In den Wochen vor der Eröffnung waren es noch mehr für die Frau, die zur Stadthallen-Crew der Gegefa gehört. Mit Marcel Vandamme und Thomas Herbst bildet sie das Team vor Ort. Die Gegefa, die städtische Wohnungsgesellschaft, hat mit der Stadt einen Geschäftsbesorgungsvertrag über die Bewirtschaftung der Stadthalle abgeschlossen. „Und das ist weit mehr als ein klassischer Hausmeisterdienst“, sagt Amtsleiter Dirk Albrecht, „uns sind wesentliche Betreiberaufgaben übertragen worden.“

Das reicht vom Türe öffnen (und davon gibt es 32 Außentüren und mehr als 200 Innentüren), über Kleinstreparaturen bis zum Toilettenpapier. Dazu gehören aber auch die Bewirtschaftung der technischen Anlagen und eine gewisse „orientierende Unterstützung“. So nennt Dirk Albrecht, wenn Mitarbeiter der Stadthallen-Crew den Besuchern helfen, sich in dem großen Gebäude zurecht zu finden und sich zielsicher zwischen Umkleidekabine und Fitnessraum zu bewegen. „Das sind mitunter weite Wege, die von den Kindern zurückgelegt werden“, sagt Dirk Albrecht. Er selbst ist in diesen Wochen oft in der Stadthalle anzutreffen, die neuen Strukturen müssen sich erst bewähren. Das klappt unterschiedlich gut. „Bei den beiden Handballvereinen hat es beim ersten Mal ein wenig geruckelt, aber danach lief alles prima“, sagt Dirk Albrecht. Auch mit dem Schulsport funktioniert es gut. Mit dem TSV als Großmieter läuft noch nicht alles optimal. Die Gegefa-Truppe will die Schlüsselhoheit nicht aus der Hand geben. „Wer in die Halle will, kann sich an uns wenden“, sagt der Gegefa-Mann. Meistens sei jemand von der Crew vor Ort. Und wenn nicht, dann steht der Bürgermeister schon mal vor verschlossener Halle mit dem Fernsehteam. „Das Ganze ist wie Fort Knox“, kritisiert Birgit Faber vom TSV, sie hat sich die Stadthalle als offenes Haus vorgestellt. Das ficht Dirk Albrecht nicht an, schließlich sieht er sich und seine Mitarbeiter auch in der Versicherungspflicht. Und zu Veranstaltungen sei das Haus natürlich offen. „Der Höhepunkt war bisher das Handballspiel gegen die Berliner Füchse“, sagt Bernadette Deistler: das Haus war voll, die Stimmung prima, gute Absprachen, alles lief reibungslos.

„Auch das Feedback von den Künstlern ist prima, wenn sie von den räumlichen und technischen Möglichkeiten reden“, hat Dirk Albrecht erfahren. Die Halle steht erst am Anfang, sagt er und: „Das Spektrum wird immer bunter.“ Von Konzerten, Sportveranstaltungen über Workshops, Lesungen, Messen, Kirchentag bis zu privaten Feiern. Demnächst wird im Foyer ein 75. Geburtstag gefeiert. Dann heißt es wohl für Bernadette Deistler und ihre Kollegen wieder Stühle schleppen. „Wir sind dabei, uns gewissen Hilfsmittel zu schaffen“, sagt sie. Ein Stuhlwagen gehört dazu.

Manches müsse sich erst einlaufen. Dazu gehört eine klare Aufteilung, wer bei so vielen Köchen für was in der Stadthalle zuständig ist: Gegefa, Gebäudemanaqement, TSV, Bürgermeisterbüro, Veranstaltungsmanager, Sportler.

Von Marlies Schnaibel

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