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Havelland Die Hübeners feiern Diamantene Hochzeit
Lokales Havelland Die Hübeners feiern Diamantene Hochzeit
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18:09 17.08.2017
Rosemarie und Wilfried Hübener vor ihrem Haus in Milow. Hier lebt das Paar seit 17 Jahren. Quelle: Christin Schmidt
Milow

Ob sie glücklich sind, braucht man Rosemarie und Wilfried Hübener nicht fragen. Die Antwort steht dem diamantenen Paar ins Gesicht geschrieben. Sie strahlen um die Wette und das natürlich ganz besonders an ihrem Ehrentag. Am Donnerstag feierten sie ihren 60. Hochzeitstag, stießen mit Ortsvorsteher Winfried Ganzer sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Milower Land, Felix Menzel (SPD), am Vormittag mit einem Glas Sekt an und plauderten über die vergangenen sechs Jahrzehnte.

Auf dem Tanzboden hatten sie sich 1953 in einem Dorf bei Genthin kennengelernt. „Als er in den Saal kam, sagt ich zu meinen Freundinnen: Das ist meiner“, erinnert sich die 81-Jährige und hat dabei leuchtende Augen. Ihr zwei Jahre jüngerer Mann bestätigt: „Es war Liebe auf den ersten Blick.“ Er brachte sie nach dem Tanz nach Hause – einen Kuss gab es da natürlich noch nicht – und ließ sein Mädchen seither nicht mehr aus den Augen.

Es war Liebe auf den ersten Blick

Zwei Jahre später stellte Rosemarie schließlich ihren Auserwählten zu Hause vor. „Mein Vater sagte, den kannste heiraten, der ist gepflegt und ordentlich.“ Das tat sie dann auch am 17. August 1957. „Es war ein schöner Tag, das Wetter war gut, aber es hat auch ein wenig geregnet“, erinnert sich Rosemarie Hübener. Regen bringt Segen, im Fall der Hübeners stimmt dieses Sprichwort tatsächlich. Ein Jahr nach der Hochzeit kam ihre erste Tochter zur Welt, 1963 folgte Tochter Nummer Zwei und dazu viele glückliche Jahre.

Auf eine eigene Wohnung musste das frisch vermählte Paar am Anfang zwar noch verzichten, stattdessen schliefen sie im Wohnzimmer seiner Eltern. Der Verliebtheit tat das aber keinen Abbruch. „Ein Wohnung zu finden war damals nicht leicht“, erzählt Wilfried Hübener. In Genthin konnten sie dann schließlich ein Haus beziehen, indem sie auch die beiden Töchter großzogen.

„Mein Mann ist eine Goldgrube, er ist fleißig und hat immer für die Familie gesorgt. So etwas findet man selten“, betont Rosemarie Hübener. 40 Jahre hat er als Monteur für die Energieversorgung Magdeburg gearbeitet, sie war in einem Lebensmittelgeschäft, im Krankenhaus und zuletzt 20 Jahre als Telefonisten bei der Energieversorgung beschäftigt. Mit 55 Jahren wurden sie in den Ruhestand geschickt. Das gemeinsame Leben haben sie weiterhin genossen.

In fünf Jahren wollen sie ihre Eiserne Hochzeit feiern

„Wir haben die halbe Welt gesehen. In Russland waren wir, mit dem Lada sind wir nach Bulgarien gefahren und mit dem Bus durch Norwegen. Wir haben Ungarn und Italien besucht, eine Schifffahrt auf der Donau gemacht, auch auf Mallorca war es sehr schön“, erzählt Rosemarie Hübener. Vor 17 Jahren baute dann die älteste Tochter ein Haus in Milow. Das Paar kehrte Genthin den Rücken und bezog die obere Etage des hübschen Hauses. Hier fühlen sie sich wohl, die steile Treppe ist kein Problem. Beide erfreuen sich bester Gesundheit und sollten die Beine irgendwann nicht mehr wollen, wird ein Treppenlift eingebaut. Rosemarie und Wilfried Hübener sind Optimisten.

Krisen kennen sie nicht, dafür ein Rezept für eine glückliche Ehe: „Nicht zu anspruchsvoll sein und stets liebevoll miteinander umgehen.“ Dazu gehört zum Beispiel jeden Abend ein Gutenachtkuss. „Er schläft immer schon nach fünf Minuten ein. Wenn er den Kuss vergessen hat, wird er wieder wach und fragt mich: Mutti, habe ich schon Gute Nacht gesagt?“, verrät Rosemarie Hübener.

Das diamantene Paar ist überglücklich, dass sie sich beide haben. Nächste Woche wird das Jubiläum mit der Familie gefeiert und in fünf Jahren wollen sie ihre Eiserne Hochzeit feiern.

Von Christin Schmidt

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