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Die Innenstadt braucht mehr Struktur

Falkensee Die Innenstadt braucht mehr Struktur

Das Zentrum Falkensee braucht nicht nur mehr Einzelhandel – sondern vor allem gut strukturierten. Damit dieser Wunsch künftig Realität wird, organisiert die Werbegemeinschaft Falkensee-Starke-Mitte für den 6. September einen Werkstatt-Talk zur Entwicklung des Einzelhandels. Diskutiert wird ab 19 Uhr im Musiksaalgebäude auf dem Stadthallencampus.

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Quelle: Marlies Schnaibel

Falkensee.  Das Zentrum Falkensee braucht nicht nur mehr Einzelhandel – sondern vor allem gut strukturierten. Damit dieser Wunsch künftig Realität wird, organisiert die Werbegemeinschaft Falkensee-Starke-Mitte für den 6. September einen Werkstatt-Talk zur Entwicklung des Einzelhandels. Diskutiert wird ab 19 Uhr im Musiksaalgebäude auf dem Stadthallencampus. Die Ergebnisse des Gesprächs werden auf dem Stadtfest am 10. September präsentiert. Zu den Gästen des Werkstatt-Talks gehören Georg Wurm vom Entwickler des See-Carrés, S&G Development GmbH, Andreas Wunderlich von der BSG Stadterneuerungsgesellschaft Spandau mbH sowie der Falkenseer Architekt und Schriftführer der Werbegemeinschaft Falkensee-Starke-Mitte Thomas Lenkitsch.

„Wir gehen davon aus, dass das bipolare Stadtzentrum Falkensee vom See-Carré bis zum Seegefelder Anger zu weitläufig ist, um als zusammenhängende Flaniermeile zu funktionieren. Die jeweiligen Standorte sollten sich jeweils auf eine spezifische Zielgruppe spezialisieren. Wenn diese Zielgruppengebiete dann aneinander grenzen, ist ein attraktives Ganzes entstanden“, erklärt Thomas Lenkitsch die Hintergründe des Werkstatt-Talks.

Ein Ziel ist es deshalb, mit Hilfe der Gäste zu diskutieren, welche Geschäftswelten Falkensee braucht und wo sie sinnvoll ihren Platz finden können. Um dies zu erreichen, gibt es zu Beginn der Veranstaltung vom 6. September eine Einführung zum aktuellen Stand des neuen Einkaufszentrums SeeCarré und zu den Erfahrungen mit der Belebung der Spandauer Altstadt. Spandau kämpft ebenfalls mit einer schwierigen Situation für den Einzelhandel. So wird die Altstadt durch eine sehr verkehrsreiche Straße von den „Spandauer Arkaden“ als Einkaufspassage getrennt. Mit der Setzung von neuen Schwerpunkten beginnt sie sich gerade wieder als „besonderer Ort“ zu entwickeln. Möglich ist das auch dank einer Finanzspritze aus Landesmitteln des Förderprogrammes städtebaulicher Denkmalschutz. Ob und wie das Programm Chancen für Falkensee bietet, erfahren die Besucher des Werkstatt-Talks. Im zweiten Teil der Veranstaltung diskutieren Händler, Gewerbetreibende, Investoren, Vertreter der Kultur und Bürger gemeinsam die Frage: Welche Geschäftssysteme passen in welche Bereiche von Falkensee?.

 „Falkensee ist keine reine Schlaf-Wohnstadt und soll auch keine werden. Wir brauchen deshalb ein starkes Zentrum mit einem vielfältigen Einzelhandelsangebot“, so Thomas Lenkitsch.

Anmeldung: Der Eintritt zum Besuch der Veranstaltung ist frei. Aufgrund der begrenzten Platzwahl wird unter info@falkensee-starke-mitte.de um Anmeldung gebeten

Von Swenia Teichmann

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