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Havelland Die Kleinen jagen die ganz dicken Fische
Lokales Havelland Die Kleinen jagen die ganz dicken Fische
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18:09 26.07.2016
Danielle Sophie fing einen kleinen Frosch, den sie stolz den anderen Campteilnehmern präsentierte. Quelle: Ch. Schmidt
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Gräningen

Angeln ist ein Sport, der längst nicht nur für Jungen interessant ist. Davon sind Celina und Danielle Sophie überzeugt. Die beiden gehören zu den insgesamt 16 Teilnehmern des zweiten Angelcamps der Kreissportjugend Havelland, das dieser Tage an einem kleinen See bei Gräningen stattfindet. Zwei Tag lang in der freien Natur Fische fangen, durchs Wasser staksen und ganz nebenbei jede Menge lernen – ein einfaches Konzept, dass bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut ankommt.

Schon im letzten Jahr war die Nachfrage für das Angelcamp so groß, das André Neidt, der als Mitarbeiter der Kreissportjugend das Camp organisiert, einigen Interessenten absagen musste. „Deshalb haben wir beschlossen, in diesem Jahr gleich zwei Durchgänge mit jeweils 16 Teilnehmern zu starten“, so Neidt. Am Montagmorgen trafen sich um 8 Uhr die ersten angelbegeisterten Kids an dem idyllischen Gewässer – 14 Jungen und zwei Mädchen.

Mit Stippe auf Aal-Fang

„Ich finde es komisch, dass so wenig Mädchen dabei sind, dabei macht angeln richtig Spaß“, sagt Danielle Sophie und präsentiert stolz einen kleinen Frosch, den sie gerade gefangen hat, um ihn kurz zu bewundern und wieder ins kühle Nass springen zu lassen. „Ich habe schon als kleines Mädchen mit meinem Papa geangelt“, erklärt die Neunjährige. Sie gehört zu den Teilnehmern, die sich schon recht gut auskennen mit Stippe, Rollangel, Kescher und Co. Gleich am ersten Tag zog sie mit ihrer Stippe einen Aal aus dem Wasser. Ein echter Zufallsfang, denn normalerweise beißen Aale im Dunkeln, wie André Neidt erklärt. Die kleine Anglerin winkt derweil lässig ab: „Es war nur ein recht kleiner Aal, so ein 35er.“ Also 35 Zentimeter lang.

Mit dem Kescher durchs Wasser staksen, so sehen Sommerferien aus. Quelle: Ch. Schmidt

„Besonders interessant fand ich, wie man das Futter mischt und den Haken knotet“, erzählt Danille Sophie. Ihre Freundin Celina ist bereits zum zweiten Mal dabei. „Ich angel schon seit drei, vier Jahren mit meinem Papa, der hier auch als Betreuer dabei ist“, sagt die Elfjährige. Celina ist Mitglied im Angelsportverein Buckow/Großwudicke, der das Camp in Zusammenarbeit mit der Kreissportjugend organisiert. Der Vereinsvorsitzende, Hans-Jürgen Koch, steht noch bis Donnerstag den Nachwuchsanglern mit Rat und Tat zur Seite.

Mehr als nur angeln

Insgesamt bissen allein am Montag drei Karpfen und drei Aale. Den größten Fang machte Tim, der einen etwa 70 Zentimeter großen Karpfen am Haken hatte. „Ich habe auch einen Aal gefangen, der war einen halben Meter lang“, erzählt der jüngste der Gruppe, der achtjährige Moritz, stolz. Für Danielle Sophie ist es das erste Angelcamp, aber sicher nicht das letzte. Das Mädchen ist begeistert von dem Ferienspaß in der Natur. Von 8 bis 19 Uhr sind die Kinder am Wasser, dabei wird nicht nur geangelt. Am Dienstag war Sabine Clausner von der Naturwacht Westhavelland zu Besuch und ging mit den Kindern auf Entdeckungstour. Nachmittags durften sogar die Eltern mit angeln.

„Angeln ist ein toller Sport“, findet die elfjährige Celina. Quelle: Ch. Schmidt

Von Christin Schmidt

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