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Havelland Die Macht ist mit ihnen
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00:27 20.12.2015
Am besten gefallen Gleen aus Falkensee (7 Jahre) natürlich die Laserschwerte. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Falkensee

Vor langer Zeit entbrannte in einer weit, weit entfernten Galaxie ein epischer Kampf zwischen Gut und Böse - der Krieg der Sterne. Mit dem ersten Teil seines Weltraumepos begeisterte Regisseur George Lucas 1977 Zuschauer auf der ganzen Welt. Nach fünf weiteren Episoden lief am Donnerstag der siebte Teil in den deutschen Kinos an. Für viele eingefleischte Star-Wars-Fans im Havelland ein Grund zum Feiern.

Holger Lachmanns erste Begegnung mit dem Star-Wars-Universum liegt mittlerweile 38 Jahre zurück. „Mit sieben Jahren habe ich meine ersten Figuren gekauft.“ Heute besitzt der Falkenseer weit über 500 Stück. „Mit den ersten Figuren habe ich natürlich gespielt. Dementsprechend sehen sie auch aus“, lacht der 45-Jährige. „So richtig ging es bei mir mit dem Sammeln Mitte der 90er Jahre los, als die ersten drei Filme digitalisiert und wiederveröffentlicht wurden.“ Seitdem verlässt er kein Spielzeug- oder Fachgeschäft ohne eine neue Actionfigur oder ein neues Raumschiff. „Manchmal bestelle ich auch im Internet oder bringe sie von einer meiner vielen Amerika-Reisen mit.“

Holger Lachmann sammelt die Actionfiguren seit seinem siebten Lebensjahr. Quelle: Sander

Im Schnitt zahlt der Falkenseer für ein Sammlerstück rund 10 Euro. „Für die Originalverpackten aus den 80er Jahren war es natürlich etwas mehr“, grinst Lachmann. Seinem Hobby hat er in seinem Falkenseer Eigenheim ein ganzes Zimmer gewidmet – Frau Tanja hat Verständnis. „Es ist erstaunlich, wie viel auch bei mir hängenbleibt. Ich arbeite als Erzieherin und mein Insiderwissen verblüfft die Kinder immer wieder.“Nur die eigenen Kinder kann Holger Lachmann nicht so recht vom Krieg der Sterne überzeugen. „Vor allem die alten Filme kommen gar nicht gut an. Es ist halt doch eine Generation, die viel mehr Action gewohnt ist.“ Den neuen Teil der Weltraumsaga hat der Falkenseer gleich am Donnerstag um 0.01 Uhr im Kino gesehen, ohne sich im Vorfeld von Fachzeitschriften oder Trailern beeinflussen zu lassen. „Was soll ich sagen! Meine Frau und ich fanden den Film grandios“, schwärmt Lachmann. „Der Film ist eine sagenhaft logische Fortsetzung von Episode VI aus 1983. Am besten hat mir die neue Heldin gefallen. Und zum Glück: der neue Droide ist keine alberne Nerv-Figur, sondern wundervoll.“

Vollkommen unvorbereitet geht auch Falkensees Bürgermeister und bekennender Star-Wars-Fan Heiko Müller in den Kinosaal. „Ich schaue mir den Film gemeinsam mit meinem Sohn am Samstag an und bin gespannt.“ Mit einem neuen DVD-Player und drei ausgeliehenen DVDs fing alles an. „Ich glaube ich habe meine Söhne damals angesteckt. Der Märchencharakter der ersten Filme und die einprägsame Eingangsmusik sind einfach hängen geblieben.“ Das war Anfang der 90er Jahre. Seitdem ist der Krieg der Sterne aus dem Haushalt des Stadtchefs nicht mehr wegzudenken – vom Computerspiel über Bücher bis hin zu fertigen und unfertigen Bausätzen.

Doch nicht nur Fans der ersten Stunde freuen sich auf den neuen Teil der Weltraumsaga, was der siebenjährige Gleen aus Falkensee beweist. „Ich finde Star Wars schon seit vier Jahren toll. Am liebsten mag ich die Kämpfe und die Laserschwerte.“ Mit der ganzen Familie ging es am Donnerstag zur Vorstellung nach Spandau. Hier ist die Kartenreservierung sehr gut angelaufen, weiß Markus Kühlmorgen, der sich für den Betreiber Cineplex um das Falkenseer Kino „Ala“ kümmert. Hier wird der Film zwar nicht gezeigt, in Spandau dafür rund zehn Mal am Tag.

Von Laura Sander

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