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Die Ökofilmtour kommt nach Strodehne

Havelland Die Ökofilmtour kommt nach Strodehne

Das 13. Festival des Umwelt- und Naturfilms ist erfolgreich gestartet. Die Ökofilmtour macht auch in diesem Jahr wieder im Havelland Station, zum siebten Mal am 15. Februar um 19 Uhr in der Gaststätte „Stadt Berlin“ in Strodehne (Havelland). Gleich zwei Filme werden den Besuchern an diesem Abend vorgeführt. Begleitend wird eine Ausstellung organisiert.

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Ein Landwirt versprüht Pflanzenschutzmittel auf einem Feld.

Quelle: ZB

Strodehne. Das 13. Festival des Umwelt- und Naturfilms ist erfolgreich gestartet. Die Ökofilmtour macht auch in diesem Jahr wieder im Havelland Station, zum siebten Mal am 15. Februar um 19 Uhr in der Gaststätte „Stadt Berlin“ in Strodehne. Der Abend beginnt mit dem Vorfilm „Good Day Sushine“.

Der Kurzfilm zeigt mit ironischer Härte eine Version technikgläubiger Zukunft, die sich nicht mit der Kulturlandschaft verbinden will. Der Beitrag zeigt ein Ehepaar beim Frühstück. Um den Tisch summt eine künstliche Biene, weil alle natürlichen Insekten schon ausgestorben sind.

Manfred Ladwig, Autor des Films „Das Gift auf unseren Feldern“, wird zur Ökofilmtour nach Strodehne kommen

Manfred Ladwig, Autor des Films „Das Gift auf unseren Feldern“, wird zur Ökofilmtour nach Strodehne kommen.

Quelle: Norbert Stein

Als Hauptfilm wird „Das Gift auf unseren Feldern“ gezeigt. Autor Manfred Ladwig möchte mit seinem im Auftrag des hr- Fernsehens produzierten Films herausfinden, welche Interessen mit dem Einsatz von 40 000 Tonnen Pflanzenschutzmitteln pro Jahr auf Feldern in Deutschland bedient werden. Der Film verfolgt die Spur des Gifts vom Acker in die Gewässer bis hin zum Verbraucher. Es geht um Lobbyisten der Industrie, Genehmigungsbehörden und Gutachten denen zufolge Pflanzenschutzmittel nicht gesundheitsgefährdend seien. Der Autor geht beharrlich diesem Geflecht von Gutachten und ihrer Relevanz nach. Er will die Wahrheit herausfinden.

Begleitend zu den Filmbeiträgen liefert die Ausstellung „Irrweg Pestizide“ weitere Fakten und Anregungen für ein Publikumsgespräch. Initiatorin der Ausstellung ist die Toxikologin Anita Schwaier. Sybilla Keitel, Künstlerin und Umweltaktivistin, hat die Ausstellung gestaltet. Milan Hänsel, Grafiker und Junglandwirt, hat die Texte und Bilder auf die Ausstellungstafeln gesetzt.

Festivalleiter Ernst-Alfred Müller informiert in Strodehne zur Ökofilmtour und führt die Filme vor. Der Autor des Hauptfilms Manfred Ladwig aus Mainz und Sybilla Keitel als Macherin der Ausstellung werden anwesend sein. Das Publikumsgespräch wird Udo Schäfer moderieren. Er ist Gärtnermeister, Inhaber einer Kräuterei in Wolsier und Begründer einer „Humusinitiative“.

Mitglieder des Vereins Lebendige Zukunft Strodehne kümmern auch in diesem Jahr wieder um die Organisation und eine kulinarische Beköstigung der Besucher. Angeboten wird eine Fischsuppe von der Fischerei Schröder aus Strodehne.

Von Norbert Stein

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