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Havelland „Die Jugend liest online“
Lokales Havelland „Die Jugend liest online“
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07:34 14.08.2014
Verrückt: Marc-Julien, Matthias, Denise und Florian Quelle: C. Schmidt
Rathenow

Vier junge Männer holen das Jugendmagazin Live Your Life ins Internet und bewahren es damit nicht nur vor dem Aus, sondern starten gleichzeitig ein Projekt, dass nach allen schmerzlichen Kürzungen im Jugendbereich Hoffnung macht. Hier können sich junge, talentierte Schreiber und Fotografen beweisen. Es soll eine Plattform für kreative Köpfe werden und ein Forum, das die Meinungen der Jugend abbildet. Zudem kann jeder in Echtzeit mitdiskutieren und die ganze Welt kann mitlesen.

Was sich an der Live your Life im Kleinen zeigt, ist in ähnlicher Weise auch im Großen zu beobachten. Verlags- und Medienhäuser kämpfen um Anzeigenkunden und Leser. „Das Interesse an einer gedruckten Zeitschrift ist bei jungen Leuten fast gar nicht mehr vorhanden“, sagt Matthias Bölle, der derzeit noch Jugendkoordinator der Stadt ist. Dieses Wissen kommt nicht von ungefähr. Das Redaktionsteam hatte im Frühjahr eine Umfrage an allen weiterführenden Schulen in der Stadt gestartet. „Die Befragung war vielleicht nicht repräsentativ aber dafür sehr eindeutig: Die Jugend liest online“, so Bölle. Dabei gab es durchaus Schüler, die die Idee eines gedruckten Jugendmagazins toll finden, selber lesen würden sie es aber nicht. Damit war klar, dass Live your Life in seiner ursprünglichen Form keine Zukunft hat. Trotzdem halten vor allem Matthias Bölle und Denise Jäkel daran fest, die 20. Printausgabe noch herauszubringen. Um einen würdigen Abschluss zu haben, sagen sie. Aber auch um die bisherige Arbeit zu würdigen und eine Brücke zur Online-Ausgabe zu bilden.

www.lyl-magazin.de

2006 erschien die erste gedruckte Ausgabe des Rathenower Jugendmagazins „Live your Life“.
Ab sofort will die Redaktion das Netz erobern und ein Onlinemagazin von und für Jugendliche anbieten.
Ziel ist es Jugendlichen aus der Region eine Plattform zu bieten. Wer mitmachen will, hat noch die Chance auf einen Platz im Redaktionsteam.
Betrieben wird die Plattform vom Klangbreite e.V.

Warum das Printprodukt gescheitert ist? Das mangelnde Interesse seitens der Zielgruppe ist nur die halbe Wahrheit. „Es war oft schwierig die Mitstreiter zu motivieren“, gesteht Jugendkoordinator Bölle. Hinzu kam, dass das Magazin zu selten erschien, wer einen Beitrag verfasste, musste oft Monate warten um ihn im gedruckten Heft wiederzufinden. Aktuelle Themen konnten aufgrund der langen Vorlaufzeiten im Heft nicht stattfinden. „In dieser Hinsicht bietet ein Online-Magazin ganz andere Möglichkeiten. Außerdem können die Leser unmittelbar mitwirken indem sie Kommentare posten. Dieser unmittelbare Austausch fehlte bisher“, erklärt Marc-Julien. Der 18-Jährige kennt sich im Medienbereich bestens aus. Er reiste bereits als Nachwuchsjournalist nach New York und berichtete als Jugendreporter von den Paralympischen Spielen in Sotschi.

Ideen für Themen hat das LYL-Team jede Menge. Wie im Printmagazin sollen auch online Bereiche wie Musik, Veranstaltungen, Politik und Menschen abgedeckt werden. Einen Vorgeschmack gibt es schon jetzt auf www.lyl-magazin.de. Hier hat Webadministrator Florian Bresin Fotos und Reportagen alter LYL-Ausgaben eingestellt. Schon bald soll die Seite aber mit aktuellen Geschichten gefüttert werden. Interessierte und engagierte Mitstreiter sind willkommen sich auszutoben. Bei all den Möglichkeiten, die sich nun bieten, an einer Maxime will die Redaktion dennoch festhalten. „Live your Life soll regional bleiben, damit wir uns von der Masse abheben“, betont Marc-Julien.

Von Christin Schmidt

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