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Die Spargel-Saison in Spaatz ist eröffnet

35 Tonnen Ernte Die Spargel-Saison in Spaatz ist eröffnet

Der Spargel sprießt zwar noch nicht aus dem Boden, aber er kommt. Höchste Zeit für die Saisoneröffnung auf dem Spargelhof von Gabriele Feiler in Spaatz. Bis zum 24. Juni sollen 35 Tonnen Spargel geerntet werden. Dieses Jahr wird das Edelgemüse aber teurer: 20 bis 30 Cent je Kilogramm müssen Käufer mehr berappen.

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Sebastian Steineke und Uwe Feiler beim Spargelanstich in Spaatz.

Spaatz. Zwölf Grad Erdwärme benötigt der Spargel an seiner Pflanze in rund 40 Zentimeter Tiefe, damit er zu wachsen beginnt. Unter den mit Folie bedeckten Wällen am Ortsrand von Spaatz hat es die Erde trotz ziemlich kühler Nächte auf mittlerweile 13 Grad Wärme geschafft. So sprießt der Spargel zwar noch nicht aus dem Boden, aber er kommt. Höchste Zeit also für die Saisoneröffnung auf dem Spargelhof von Gabriele Feiler in Spaatz. Vollzogen haben den offiziellen Spargelanstich gestern die Bundestagsabgeordneten Uwe Feiler und Sebastian Steineke (beide CDU).

Ernte in Spaatz

Ernte in Spaatz.

Quelle: Stein

Für Uwe Feiler war es in dem von seiner Frau geführten Familienbetrieb ein Heimspiel. Sebastian Steineke war nun schon im vierten Jahr zum Spargelanstich gekommen, weil Spaatz zu seinem Wahlkreis gehört. „Familienbetriebe sind gerade für die Landwirtschaft in der Region wichtig“, sagte Steineke, nachdem er ein paar Stangen des weißen Gemüses mit einem langen Erntemesser gestochen hatte.

Die polnischen Erntehelfer nebenan waren schneller, nicht nur weil sie mit sogenannten „Spargelspinnen“ maschinelle Hilfe zum aus- und abdecken der Folie haben. Sie kommen schon viele Jahre zur Ernte nach Spaatz. Spargel stechen ist für die Routine und scheint ihnen auch „im Blut zu liegen“. Spargel geerntet wird in Spaatz mittlerweile seit 25 Jahren. 2016 von einer Fläche, die etwas so groß ist wie 15 Fußballfelder.

Die Ernte ist im vollen Gange

Die Ernte ist im vollen Gange.

Quelle: Stein

Begonnen wurde mit der Ernte auf einem 2,6 Hektar großen Feld. Auf weiteren 3,5 Hektar sprießt der Spargel erst in ein paar Tagen, weil hier eine spätere Sorte wächst.

„Es wird ein gutes Spargeljahr“, ist Uwe Feiler zuversichtlich, dass bis zum Saisonende am 24. Juni von den Feldern bis zu 35 Tonnen Spargel geerntet wurden. Vom Stechen bis zum Verkauf beschäftigt der Spargel in Spaatz 25 Mitarbeiter in dieser Saison.

Auf Märkten wird das Edelgemüse verkauft

Verkauft wird das „Edelgemüse“ auf Märkten in Rathenow, Premnitz, Rhinow, Falkensee, Schönwalde und erstmals auch in Spandau. Natürlich auch wieder im Hofladen in der Spaatzer Dorfstraße, wo gestern die beste Sorte Spargel für 10,90 Euro je Kilogramm verkauft wurde. Mit zunehmender Ernte wird der Preis aber sinken.

Insgesamt rechnet Feiler aufgrund gestiegener Lohn- Erzeugerkosten mit einem um 20 bis 30 Cent je Kilogramm höheren Marktpreis für Spargel als im Vorjahr. Spargel geliefert wird vom Hof in Spaatz in den kommenden Wochen auch an 20 Gaststätten im Havelland. Am Himmelfahrtstag, den 5. Mai, ist auf dem Spaatzer Spargelhof Tag der offenen Tür.

Von Norbert Stein

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