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Die Welt ist sich ein bisschen nähergekommen

Regenbogenprojekt Premnitz Die Welt ist sich ein bisschen nähergekommen

Frieden, Hoffnung, Völkerverständigung – ein Regenbogen ist ein starkes Symbol. Ein solches steht nun an der Havelpromenade in Premnitz und wird die Bürger der Stadt und ihre Besucher noch lange daran erinnern, dass ein friedliches Miteinander aller Kulturen unser Ziel sein muss. Wie das geht beweist das Regenbogenprojekt.

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Die Teilnehmer des Projekts vereint auf ihrem Bauwerk.

Quelle: Christin Schmidt

Premnitz. Seit Freitag hat Premnitz seinen eigenen Regenbogen, einen zum Anfassen, Raufklettern und Runterrutschen. Einen Regenbogen, der Sonnenschein und Regen übersteht. Ein Friedenssymbol, dass die Stadt und das gesamte Havelland bereichert. Gebaut haben ihn in den letzten zwei Wochen junge Menschen aus Israel, Südafrika und Deutschland im Rahmen des Regenbogenprojekts. Am Freitag durften die Kinder der Premnitzer Kita „Flax und Krümel“ Hand in Hand mit den Erbauern als Erste das neue Spielgerät auf dem Buga-Gelände in Beschlag nehmen.

„Das ist ein toller Ort, den Sie hier haben und in dem Sie Bürgermeister sein dürfen“, lobte der Koordinator des Projekts, Pfarrer Rolf Martin. Vor zahlreichen Gästen, darunter auch ehemalige Projektteilnehmer und Buga-Besucher, bedankte er sich bei den verschiedenen Akteuren der Stadt. „Wir sind einer der wenigen Orte auf der Welt, die einen Regenbogen als Freidenssymbol haben“, freute sich Stadtoberhaupt Roy Wallenta und gab den Dank an das gesamte Projektteam zurück.

Nach 17 Jahren endet das Projekt

Die offizielle Übergabe am Freitagnachmittag war zugleich auch ein Abschied, denn nach 17 Jahren und 13 Regenbögen auf drei Kontinenten wird das Projekt nun abgeschlossen. „Wir haben unser Ziel, junge Menschen unterschiedlichster Kulturen und Religionen zusammenzubringen und ihnen einen Austausch zu ermöglichen, erreicht. Mit diesem Projekt ist sich die Welt ein bisschen näher gekommen. Nun soll die junge Generation die Botschaft des Regenbogen in die Welt hinaustragen“, machte Klaus-Peter Gust, der Schöpfer der Regenbogen in seiner Ansprache deutlich. Gust, Geschäftsführer der SIK-Holzgestaltungs GmbH hatte das Projekt 1998 gemeinsam mit weiteren Mitstreitern ins Leben gerufen und seither begleitet. Er stellte nicht nur das Holz zur Verfügung, er nahm an allen Projekten als Bauleiter teil.

Feuertaufe bestanden

Der Workshop in Premnitz war ein Rückbegegnungsprojekt. Letztes Jahr hatten Jugendliche im Friedensgarten von Amiram und Tilda Goldin in Nof Meshutaf in Israel eine Regenbogen gebaut. Dabei waren auch zwei Teilnehmer aus dem Havelland. In Premnitz kamen die Jugendlichen nun wieder zusammen um den letzten Regenbogen zu bauen. Das farbenfrohe Objekt sieht nicht nur gut aus, es bringt auch jede Menge Spaß. Die Kita-Kinder juchzten beim Klettern und Rutschen vor Freude. Feuertaufe bestanden. Nun gilt es, den Spirit des Projekts – das friedliche Miteinander aller Menschen – auch im Alltag umzusetzen.

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Premnitz hat jetzt seinen eigenen Regenbogen, einen zum Anfassen, Raufklettern und Runterrutschen. Das Friedenssymbol haben junge Menschen aus Israel, Südafrika und Deutschland im Rahmen des Regenbogenprojekts gebaut. Am Freitag durften die Kinder der Premnitzer Kita „Flax und Krümel“ Hand in Hand mit den Erbauern als Erste das neue Spielgerät auf dem Buga-Gelände in Beschlag nehmen.

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Von Christin Schmidt

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