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Havelland Die Wünsche der jungen Leute
Lokales Havelland Die Wünsche der jungen Leute
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18:30 01.06.2017
Nein – weiß nicht – Ja: Abstimmung im Haus am Anger, auch hier wurden junge Falkenseer befragt. Quelle: Privat
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Falkensee

Was wünschen sich Kinder und Jugendliche in Falkensee? Für eine Umfrage wurden Fragebögen an 12- bis 16-Jährige verschickt, 812 Fragebögen kamen zurück. Ein aussagefähiges Ergebnis bei etwa 2000 Falkenseern in der Altersgruppe war somit möglich. Ganz oben auf der Wünsch-dir-was-Liste steht ein Hallenbad. Ebenfalls sehr gefragt: ein Fastfoodrestaurant, neuere oder bessere Bolz- und Basketballplätze, Shoppingmöglichkeiten, freies Wlan.

Die Befragung hatte Matthias Hofmann von der Fach- und Koordinationsstelle der „Partnerschaft für Demokratie“ gemeinsam mit dem Jugendsprecherrat auf die Beine gestellt. Sie hatten sich die Fragen ausgedacht, hatten die Ergebnisse ausgewertet und im Haus am Anger und in Horten der Stadt direkt mit den Kindern gearbeitet.

Auch das brachte die Befragung ans Licht: Die beliebtesten Freizeitmöglichkeiten der Falkenseer Jung-Jugendlichen sind Freunde treffen, Musik hören und Sport machen. Computer und Spielkonsole ist eher bei den Jungen gefragt. „Die Falkenseer Jugend ist ,ganz normal’“, kommentierte Martin Evers das, hier gibt es keine falkensee-spezifischen Besonderheiten, wenn auch Unterschiede zu anderen Bereichen. Etwa zum hinteren Havelland: In Falkensee leben 4 Prozent der Kinder in Hartz-IV-Haushalten, in Rathenow sind es 32. Der Mann vom Verein BIUF für Jugendfragen und Wohlfahrtswesen kennt die Studie genau. Er gehörte als Fachmann zu der Arbeitsgruppe, die in den vergangenen Jahre eine neue Rahmenkonzeption für die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Falkensee erarbeitet hat. Die alte Konzeption aus dem Jahr 2008 war schon etwas angestaubt und musste erneuert werden, auch um weiterhin in den Genuss der vom Landkreis geförderter Stellen für Schulsozialarbeiter zu kommen.

Martin Evers kommt viel rum im Land, wenn es um Jugendarbeit geht und sagt: „Falkensee macht schon viel für Kinder- und Jugendarbeit, hier wird nicht über ob, sondern über wie diskutiert.“ Die Umfrage unter den jungen Leuten floss in das dicke Papier der neuen Rahmenkonzeption ein. Im Bildungsausschuss hatten alle Abgeordneten für diese Konzeption gestimmt, auf der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch gab es zwar keine Gegenstimmen, aber einige Enthaltungen bei CDU und AfD. Wobei sich die Kritik nicht auf den Inhalt des Papieres bezog, sondern auf den Wunsch, noch mehr Zeit zum Diskutieren über das Papier zu haben.

Aber die Mehrheit der Abgeordneten sah das vorgelegte Papier nicht als Abschluss einer Debatte, sondern als Anfang, in der Kinder- und Jugendarbeit weiterzumachen. Das Themenpapier benennt dabei genug Bereiche, in denen die jungen Leute Probleme sehen: ÖPNV am Wochenende nach und von Berlin, Fahrradwege, bezahlbarer Wohnraum für ältere Jugendliche.

Von Marlies Schnaibel

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